Marius Bülter hat gegen Eintracht Frankfurt seine vierte Vorlage für den 1. FC Köln geliefert. Dabei steuerte der Angreifer seine erste Torbeteiligung seit dem Hinspiel im November bei.
An den ersten beiden Spieltagen der laufenden Bundesliga-Saison war Marius Bülter für den 1. FC Köln noch der Mann der Stunde. Der Neuzugang der TSG Hoffenheim hatte gleich zum Start zwei Tore und zwei Vorlagen erzielt. Damit hatte der Angreifer bis zum vergangenen Spieltag allerdings auch schon zwei Drittel seiner Torbeteiligungen direkt zu Saisonbeginn gesammelt.
Denn in der Folge war lediglich noch eine Vorlage beim 1:1 gegen den FC Augsburg sowie ein Tor bei der 3:4-Niederlage im Hinspiel gegen Eintracht Frankfurt hinzugekommen. Heißt auch: Bülter war eine komplette Halbserie ohne Torbeteiligung geblieben. Erst im Rückspiel im Deutsche Park Bank konnte der 33-Jährige am vergangenen Sonntag seine persönliche Flaute beenden.
Bülters Jubel als Erlösung
Nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung erreichte den Stürmer eine Kopfball-Verlängerung von Luca Waldschmidt am zweiten Pfosten. Bülter behielt die Übersicht, legte den Ball in die Mitte und bereitete so den wichtigen Ausgleich von Alessio Castro-Montes zum 2:2 vor. Während der Torschütze sein Glück kaum fassen konnte und fast schon ungläubig jubelte, drehte Bülter ab und ließ seinen Emotionen freien Lauf.
Nicht nur für den FC war das von Bülter vorbereitete Tor ein wichtiges Erfolgserlebnis nach der Trennung von Lukas Kwasniok, sondern auch für den Spieler persönlich. Zuletzt war der Linksaußen vorwiegend von der Bank gekommen, hatte nach seinen Einwechslungen jedoch auch kaum positive Impulse liefern können. Gegen Frankfurt änderte sich das bereits nach wenigen Sekunden.
Angreifer fast noch mit Sieg-Vorlage
In der Nachspielzeit hätte der gebürtige Ibbenbürer beinahe sogar noch den Siegtreffer vorbereitet. Von der rechten Seite brachte Bülter den Ball flach an den Fünfmeterraum, wo Waldschmidt minimal zu spät kam und statt der Kugel nur die Hand von Frankfurt-Keeper Michael Zetterer traf. Der Treffer zum 2:2 war jedoch nicht nur das elfte Joker-Tor in dieser Saison durch Castro-Montes, sondern auch der elfte Assist von einem Einwechselspieler.
Für Bülter und den FC bleibt nun zu hoffen, dass dieser Moment damit mehr gewesen sein könnte als nur eine einzelne Szene. Seine Qualität vor dem Tor ist unbestritten, sie war zuletzt nur zu selten sichtbar. Gelingt es dem 33-Jährigen, an diesen Kurzeinsatz anzuknüpfen, könnte er im Saisonendspurt noch zu einem entscheidenden Faktor werden. Für den FC – und für seine eigene Rolle im Team.








Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!