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Zufrieden, aber: „Hätten mehr daraus machen müssen“

Der 1. FC Köln holt beim VfL Wolfsburg einen Punkt (1:1), lässt aber zwei weitere liegen. Das Gefühl, nicht vollends zufrieden sein zu können, beschlich Spieler und FC-Verantwortliche. Am Ende konnten die Geissböcke sogar froh sein, nach dem Rückstand durch Julian Draxler noch einmal zurückgekommen zu sein. Anthony Modestes Ausgleichstreffer war so zumindest eine kleine Belohnung. Die Stimmen zum Spiel.

Peter Stöger: „Wir sind mit dem Spiel, das wir gezeigt haben, sehr zufrieden. Die Spieler haben das richtig gut umgesetzt und ein tolles Spiel gemacht. Wenn man in Wolfsburg 0:1 zurückliegt und doch noch einen Punkt mitnimmt, zeigt das auch, dass die Moral in Ordnung ist. Die Mannschaft hat sich nicht hängen lassen und weitergemacht. Wir können mit einem Punkt leben und fahren zufrieden nach hause.“

Köln hat gemerkt, dass was drin ist

Dieter Hecking: „Wir sind nicht ganz zufrieden. Wir haben in der ersten Halbzeit einen sehr langsamen und fehlerhaften Spielaufbau gehabt. So hat Köln gemerkt, dass hier was drin ist. Und wenn wir mal im Fluss waren, haben wir es nicht genutzt. Nach dem 1:0 war es für mich unerklärlich, dass wir aufgehört haben nach vorne zu spielen. Das Tor, das wir kriegen, ist zu einfach.“

Jörg Schmadtke: „Grundsätzlich müsste man denken, dass ein Unentschieden gegen eine Champions-League-Mannschaft gut ist. Aber das kann ich nicht zu 100 Prozent unterschreiben. Wenn ich das Spiel sehe, gab es Chancen hier drei Punkte mitzunehmen. Deswegen sind wir nicht auf Wolke sieben. Beim Gegentor sehe ich es nicht als Fehler von Timo (Horn), weil ich hinten rausspielen will. In dem Fall ist es leider schief gegangen. Aber wir haben so schon viele Chancen selbst herausgespielt in dieser Saison. In dem Fall ist es blöd gelaufen, aber im Grundsatz finde ich es gut, dass wir es so machen.“

Weiterlesen: „Man muss nicht schlechter sein, nur, weil der Gegner das Spiel macht“ 

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