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Deadline-Day: „Wir werden nichts mehr machen“

Der 1. FC Köln wird einen ruhigen Montag verleben, während die Bundesliga-Konkurrenz noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen wird. Josip Drmic zum HSV? Ein neuer Verteidiger beim FC Bayern? Ein sechster Neuzugang bei Hannover 96? Dem Effzeh kann es egal sein. Jörg Schmadtke ist ohnehin nicht in Köln.

Köln – Der Sportchef des 1. FC Köln wird am Montag nicht am Geißbockheim weilen, sondern aus privaten Gründen nicht in der Domstadt sein. Das ist auch nicht weiter schlimm, denn weder auf der Zugänge- noch der Abgabeseite wird sich am 1. Februar noch irgendetwas tun. Dabei haben die deutschen Klubs noch bis 18 Uhr am Montag Zeit, letzte Deals über die Bühne zu bringen.

Wissen die Spieler noch nicht, was in ihnen steckt?

„Wir werden nichts mehr machen“, sagte Schmadtke am Sonntag in Wolfsburg. Vielmehr habe man Vertrauen in die Spieler, die da seien. Das Beispiel Mergim Mavraj hatte am Sonntag gezeigt, dass selbst Spieler, die in einer Woche noch auf der Tribüne saßen, eine Woche später eine wichtige Rolle einnehmen können. Mavraj war zweikampfbester Spieler seines Teams und bewies, dass er für die Geissböcke noch wertvoll werden könnte in der Rückrunde. Von Abschied ist schon länger nicht mehr die Rede.

Schmadtke verwies überdies auf das Potential, das in der noch jungen Truppe schlummere – und dessen sich einige Spieler noch gar nicht bewusst seien. „Wenn die Mannschaft noch ein bisschen mehr Vertrauen in sich selbst bekommt, dann wäre das schon sehr in Ordnung“, sagte der Geschäftsführer. Seine Intention ist klar: Hätten Spieler wie Bittencourt oder Gerhardt am Sonntag in einigen Momenten noch mehr Ruhe am Ball gehabt, die Geissböcke hätten das Spiel gegen den VfL Wolfsburg gewinnen können. Ein Prozess, den einige Spieler erst noch durchlaufen müssen. Ein Prozess, in dem Last-Minute-Transfers nur stören würden.


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