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Einstimmung auf Hoffenheim: "Haben die besten Karten"

Mit gerade einmal 13 Zählern war Hoffenheim in die Winterpause gegangen. Nach den ersten zwei Spielen der Rückrunde schienen die Lichter im Klub von Dietmar Hopp schon langsam auszugehen. Dann musste Stevens wegen einer Herzerkrankung sein Traineramt niederlegen. Der junge Nagelsmann übernahm – und peilt nun die Rettung an.

Wir machen uns nicht verrückt

Nach zehn Rückrundenspielen hat Hoffenheim einen Zähler mehr geholt als in der gesamten Hinrunde. Mit 27 Punkten steht die TSG punktgleich mit Frankfurt und Augsburg aktuell auf dem Relegationsplatz, nur einen Zähler hinter Bremen und Darmstadt. Der Trend zeigt klar nach oben, in der aktuellen Verfassung rechnen alle Experten mit dem Klassenerhalt der Hoffenheimer.

Matthias Lehmann und Simon Zoller. (Foto: GBK)

Es sei denn, den Kölner würde es am Sonntag gelingen, dem Team der Stunde einen Rückschlag zu verpassen. „Wir machen uns nicht verrückt“, sagt Kapitän Matthias Lehmann, für den die Begegnung ein „ganz normales Spiel“ werden wird. Die sechs Punkte Vorsprung auf Hoffenheim, die auf drei schmelzen könnten im Falle einer Pleite? Egal. „Die Situation ist nicht besonders.“

Der FC kann auch deswegen relativ gelassen ins Wochenende gehen, weil mit Bremen (in Dortmund) und Frankfurt (in München) zwei Abstiegsanwärter dicke Brocken vor der Brust haben, der Punktabstand zu ihnen selbst im Falle einer Niederlage also wohl gleich bleiben würde. Dennoch fordert Lehmann, dass der Effzeh „so schnell wie möglich die Spiele gewinnt, damit komplett Ruhe herrscht“.

Solange sind wir nicht gerettet

Das sieht auch Peter Stöger so. „Wir haben von allen Teams die besten Karten, aber solange wir unsere Punkte nicht haben, sind wir nicht gerettet“, sagt der FC-Coach, der sein Team ab Donnerstag in Ruhe auf die Partie vorbereiten wird. Dann, wenn auch die Nationalspieler wieder mit an Bord sein werden. „Es ist gut, dass unser Spiel erst am Sonntag ist. Da haben wir einen Tag mehr Zeit.“

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