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Sieg-Pflicht in Hannover: "Wir müssen gewinnen!"

Es besteht kein Zweifel: Der 1. FC Köln hat eine richtungsweisende Woche mächtig in den Sand gesetzt. Nur ein Punkt aus drei Spielen – plötzlich steht der Effzeh am kommenden Wochenende in Hannover unter Druck, gewinnen zu müssen. Das sehen auch die Spieler so.

Köln – Ein Punkt aus drei Spielen: Die von den Geissböcken selbst als richtungsweisend ausgegebene Englische Woche hat für Ernüchterung gesorgt. 0:1 gegen Berlin, 1:1 in Ingolstadt, 1:3 gegen Schalke. Dreimal die Chance auf den Sieg gehabt, dreimal defensiv nicht immer konzentriert gearbeitet und vorne zahlreiche Tormöglichkeiten mitunter leichtfertig bis dilettantisch weggeworfen. Statt eines weiter komfortablen Vorsprungs auf die Abstiegsränge ist der Relegationsplatz plötzlich nur noch sechs Punkte entfernt.

Enttäuschende Rückrunde erhöht den Druck

Grund zur Panik gibt es zwar keinen – lest hierzu unseren Kommentar zur Lage des Effzeh! Und doch wissen die Spieler selbst genau, welche Stunde es geschlagen hat. „In Hannover dürfen wir nicht verlieren“, sagte Verteidiger Dominique Heintz. „Da müssen wir alles reinwerfen und aufpassen, dass wir nicht doch noch unten reinrutschen.“ Timo Horn pflichtete ihm bei. „Wir haben uns die ganze Saison bisher im Mittelfeld bewegt und stehen dort noch immer“, beruhigte der Torhüter. Doch er warnte: „Die Rückrunde läuft bislang nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten.“

Der 1. FC Köln verliert gegen den FC Schalke 04 mit 1:3. (Foto: MV)

Der 1. FC Köln verliert gegen den FC Schalke 04 mit 1:3. (Foto: MV)

Für Heintz, Horn und Co. ist klar: Gegen den Tabellenletzten Hannover haben die Kölner jetzt die Chance, mit einem Dreier den vorentscheidenden Schritt zum Klassenerhalt zu machen, damit das Frühjahr ruhig und planbar wird. „Drei Punkte müssen das klare Ziel sein“, sagte Horn deswegen auch unmissverständlich. „Wir sind stark und selbstbewusst genug, dort einen Sieg mitzunehmen.“

Wir dürfen jetzt nicht durchdrehen

Dabei mithelfen will natürlich auch Leonardo Bittencourt. Der ehemalige 96er kehrt erstmals seit seinem Wechsel nach Köln an seine alte Wirkungsstätte zurück. Nach seinem Premierentreffer für den Effzeh – er traf gegen Schalke zum zwischenzeitlichen 1:2 – will der Offensivspieler am liebsten auch persönlich noch einmal nachlegen. „Das wird ein schweres Spiel, das wir gewinnen müssen“, sagte der 22-Jährige. „Wenn wir an die Leistungsgrenze gehen, werden die Punkte wieder kommen. Die fehlen uns im Moment. Wir sind aber weiter auf Kurs und dürfen jetzt nicht durchdrehen.“

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