,

Nach 24 Jahren: Effzeh will endlich wieder einstellig sein

So überraschend es erscheint: Der 1. FC Köln ist einer der heimlichen Gewinner des 32. Spieltags. Zwar verpassten die Geissböcke die Chance, doch noch mal an der Europa League zu schnuppern. Mit einem Dreier hätte der Rückstand nur noch drei Punkte betragen. Doch der Punktgewinn in Augsburg ist für das neue Saisonziel – ein fast schon historisches – wichtig.

Köln – Seit 24 Jahren darben die Fans des 1. FC Köln. Sie dürsten nach Erfolg, nach Ruhm, nach Titeln. Doch der einzige Titel, die einzige Ruhmestat, ist seit 20 Jahren lediglich die Wiedergutmachung von Pleiten, Pech und Pannen in Form des Zweitliga-Meistertitels.

Vier Trainer an den ersten acht Spieltagen

Seit der Saison 1991/92 hat es der Effzeh nicht mehr geschafft, in der Bundesliga auf einem einstelligen Tabellenplatz eine Saison zu beenden. Peter Stöger und seinen Mannschaft stehen nun zwei Schritte von diesem Ziel entfernt. Platz acht, 41 Punkte, ein Zähler vor Ingolstadt, zwei vor Wolfsburg. Insbesondere letzteren Klub, den millionenschweren VfL, hinter sich zu lassen, wäre eine große Leistung der Kölner in ihrem zweiten Bundesliga-Jahr nach dem Aufstieg.

Rückblick: Was war das für eine Saison 91/92! Erich Rutemöller, Udo Lattek und Hannes Linßen hießen die Trainer an den ersten acht (!) Spieltagen, die der Effzeh allesamt nicht gewann. Dann kam Jörg Berger. Doch auch unter ihm ging zunächst ein ganz besonderer Fluch weiter. Aus den ersten 13 Spielen holte der Effzeh elf Punkte – mit elf Unentschieden. Kein Sieg, zwei Pleiten, elf Mal teilten sich die Geissböcke mit den Gegnern die Punkte.

Weiterlesen: Auch Banachs Tod war Teil der Saison 91/92

Schlagworte:
4 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar