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Schmadtke holt Schmadtke! Sohn Nils wird FC-Scout

Nils Schmadtke kehrt zum 1. FC Köln zurück. Wie der GEISSBLOG.KOELN erfuhr, wird der Sohn des FC-Geschäftsführers Jörg Schmadtke ab der kommenden Saison zur Scouting-Abteilung der Geissböcke gehören. Schmadtke junior hatte bereits als Teenager für den Effzeh gekickt und für die U19 im Tor gestanden. Nun kehrt der mittlerweile 27-Jährige nach Köln zurück.

Köln – Jörg Schmadtke wollte die Personalie auf GBK-Nachfrage zwar noch nicht bestätigen, erklärte aber: „Es wird zur neuen Saison Veränderungen in der Scouting-Abteilung geben.“ Wie der GEISSBLOG.KOELN erfuhr, holt Schmadtke seinen Sohn heim.

Über adidas und die Kreisliga zurück zum Effzeh

In der Jugend hatte er unter anderem für den Effzeh die Torwarthandschuhe übergezogen, später für die U19 von Borussia Mönchengladbach, wo er die Nummer eins der A-Junioren war. Von dort aus startete Schmadtke seine Profi-Karriere, wechselte im Sommer 2008 zum Zweitliga-Aufsteiger FC Ingolstadt. Doch schon nach einem halben Jahr war das Abenteuer wieder vorbei, der 1,95 Meter große Keeper musste gehen. Damit endete auch seine Karriere, Schmadtke begann ein Studium und kickte fortan nur noch nebenbei.

Später zog er nach Nürnberg, fand einen Job bei Sportartikelhersteller adidas im bayrischen Herzogenaurach. Und auch einen Fußballklub fand er. Beim SV Moggast zog es Schmadtke in die Kreisliga – als Stürmer. Nun aber geht es zurück in die Heimat. Zur neuen Saison soll Schmadtke junior das Scouting-Team des Effzeh verstärken. Unter der Führung seines Vaters und Sportdirektor Jörg Jakobs soll er die nächsten Stars finden. Sollte er den Blick für Talente vom Vater geerbt haben, dürfte der Effzeh von diesem Deal profitieren.

8 Kommentare
  1. Decksteiner
    Decksteiner says:

    Schaefer muss gehen
    Sieger muss gehen
    Schmadtke jr kommt

    Die handelnden Stellen des effzeh werden mehr und mehr von schmadtkehörigen Menschen besetzt. Wenn es keine zwei Meinungen mehr gibt kann das schnell dem Verein schaden. Der Effzeh 2016 entwickelt sich in eine Richtung die mir nicht gefällt. Wenn Schmadtke weggeht droht das Szenario Aachen und Hannover, da es keine kompetenten Menschen mehr im Verein gibt.

    Spinne ich oder sieht noch jemand außer mir diese Gefahr?

    Just my 2 cents

    • Nana
      Nana says:

      Da wird von Aussen mMn zuviel schwarz gesehen und Unruhe erzeugt.
      Schäfer ist von selbst gegangen.
      Sieger ist gegangen worden, stimmt. Jörg Schmadtke hat aber sicherlich nicht alleine soviel Macht um ein Aufsichtsratmitglied zu entlassen.
      Das er jetzt seinen Junior ins Scouting Team holt ist natürlich Vetternwirtschaft. Wenn der aber als Sohnemann in Vatters kleines schwarzes Buch der coolen Leute gucken darf, wird er schon einen guten Job machen.
      Generell sollte man alle jetzt neu beteiligten Leute an ihren Leistungen messen bevor man sich ein Urteil erlaubt.
      Ich glaube auch nicht dass es Jörg Schmadtkes Plan ist Vorstand und Aufsichtsrat peu a peu mit Leuten zu besetzten die keinen Fussballsachverstand besitzen. Solche Leute (z.B. Kind in Hannover oder Dr. Linden in Aachen) haben ja schliesslich angefangen sich in seine Arbeit einzumischen und ihn letztendlich vergrault.

    • Martin
      Martin says:

      So sehe ich das ebenso…fahder Beigeschmack bleibt jedenfalls nicht nur wenn JS uns irgendwann verlassen sollte (was ich nicht hoffe, da er einen sehr guten Job macht)…ob der Sohn auch Qualitäten als Scout hat kann ich nicht beurteilen…aber finde es doch etwas komisch, dass Vater und Sohn Hand in Hand arbeiten…
      Ebenso fand ich den Transfer von Hosiner nicht optimal…aus sportlicher Sicht war es natürlich ein Wagniss aufgrund der Krankengeschichte, was sich nun bestätigte…Stöger kannte eben Hosi aus der Zeit bei der Austria sehr gut, wo beide super Arbeit ablieferten…ebenso fahder Beigeschmack…aber so lange es sportlich läuft werden solche Personalien nicht kritisiert!

    • Der 8. Tag
      Der 8. Tag says:

      Ähem…

      Der Express berichtet „ungefiltert“ was Schmadtke zum Zugang seines Sohnes sagt.

      Wie viel der Sohn im Vergleich zu einem in dem Bereich z.B. an der Spoho ausgebildeten Top-Absolventen verdient und ob der Sohn mit vergleichbaren Kandidaten in einem professionellen Auswahlprozess begutachtet/verglichen wurde, wäre so oder so relevant.

  2. Nick
    Nick says:

    Et jit Lück, die sing, gläuve ich nur FC-Fans, domet se jet zu knöttere han… kaum läuf et ens, da weed alle paar Dage, jede noch esu kleene Geschichte opjeblose…

    Wir können den Schmadtke jr. doch gar nicht beurteilen… wenn’s ein guter Mann ist, sollte die Verwandtschaft kein Problem sein. Lässt den doch erstmal arbeiten…

  3. BÄRBELCHEN
    BÄRBELCHEN says:

    Schmadtke ist einer, der keinen Widerspruch duldet. Er umgibt sich gern mit Leuten, die nach seiner Pfeife tanzen. Wenn es anders läuft, sich jemand querstellt oder von oben reinredet, zerstört er sein Spielzeug. Dieser Wechsel HAT einen bitteren Beigeschmack, siehe die Kommentare von MARTIN und DECKSTEINER. Schon der Wechsel des Pressesprechers war ein seltsamer „Move“. Wer den mal hat erleben dürfen, weiß was der kann. Hervorstechendste Eigenschaft: benutzt den gleichen Slang wie seine schützende Hand. Ditt und datt.

    Und ELKE: bitte sei so freundlich und formuliere aus, was genau der XPRESS anders schreibt, denn nicht jeder hier liest dieses Organ.

    Was den von MARTIN erwähnten Transfer von Hosiner betrifft, war aber insofern alles i.O., als es nur ein Leihvertrag war, der eine Kaufoption beinhaltete. Das Kaufmännische Risiko insofern sehr gering.

    • Nick
      Nick says:

      Kennst Du den Schmadtke so genau? Ich nich…Aber er ist ein Leader und eben der Chef, wer da nicht in seine Richtung mit zieht oder ziehen will, von dem trennt er sich und holt Leute die in seine Richtung mitziehen. Ich würde es als GF vom FC nich anders machen, letzten Endes ist der GF-Sport für die sportliche Entwicklung verantwortlich und dann tut man das was man in der Position tun muss. Er muss es verantworten und den Kopf dafür hinhalten. Zur Zeit gibt ihm der sportliche Erfolg doch recht…. wir könnten nämlich auch immer weiter wurschteln wie in den letzten 20 Jahren oder wir lassen einen Top-Manager mal unsern Verein positiv entwickeln. Auf seine Art, sonst bräuchten wir in nicht…

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