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Milliarden-Deal: Das müssen die Effzeh-Fans wissen

Ausweichspiele: Wird der Spielplan zerfleddern?
Ab der Saison 2017/18 werden pro Spielzeit fünf Bundesliga-Ausweichpartien sonntags sowie fünf Duelle montags stattfinden. Zudem wird in der Bundesliga das zweite Sonntagsspiel erst um 18.00 Uhr statt wie bisher um 17.30 Uhr beginnen.

Wie liegt der Effzeh aktuell in der Fünf-Jahres-Wertung?
In der kommenden Saison 2016/17 wird der Effzeh von Rang 14 der Fünf-Jahres-Wertung ins Rennen gehen, die aktuell noch als Verteilerschlüssel für die TV-Gelder gilt. Sollte dies so bleiben, wird der FC fast automatisch in den kommenden Jahren nach vorne rücken, so denn jeweils der Klassenerhalt geschafft wird. Dies liegt daran, dass die Zweitliga-Spieljahre 2012/13 und 2013/14 nach und nach aus der Wertung fallen werden.

Eine neue dritte Säule zu gerechteren Verteilung der TV-Gelder

Stürzt das „Team Marktwert“ den aktuellen Verteilungsschlüssel?
Das ist das Ziel der Traditionsklubs Hertha BSC, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, Hamburger SV, VfB Stuttgart und eben 1. FC Köln. „Das Team Marktwert lädt andere Vereine herzlich ein, sich anzuschließen oder sich an der Diskussion um eine neue dritte Säule zu gerechteren Verteilung der TV-Gelder aktiv zu beteiligen“, ließen diese Klubs nach der Bekanntgabe der Rechte-Vergabe wissen. „Das Bündnis wird zeitnah Gespräche mit der DFL und interessierten Klubs führen, um einvernehmlich zu einem positiven Ergebnis zu kommen.“ Das Ziel ist, die Fünf-Jahres-Wertung nur als einen Teil der Verteilung anzusehen. Fan-Aufkommen und Zuschauerzahlen sollen unter anderem ebenfalls künftig als Maßstab gelten.

Zum Vergleich: Wie viel Geld gibt es in der kommenden Saison?
Die noch laufenden Rechte-Verträge werfen in der kommenden Saison insgesamt 709,1 Millionen Euro ab. Von den 709 Millionen erhält die 2. Liga 20 Prozent, also 141,8 Millionen Euro. 567,2 Millionen gehen an die Bundesliga-Klubs.

Wir glauben, dass sich dadurch alle Vereine künftig noch stärker um eine möglichst große und aktive Fangemeinde kümmern

Was sagt FC-Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle?
„Wir gratulieren der DFL zum besten Vermarktungsergebnis in der Bundesliga-Geschichte. Die DFL hat im Sinne aller Klubs erneut hervorragend verhandelt, dafür gebührt unser Dank DFL-Geschäftsführer Christian Seifert und seinem Team.“ Und weiter in Sachen Team Marktwert: „Unser Vorschlag zielt auf eine gerechtere und moderne Verteilung. Wir glauben, dass sich dadurch alle Vereine künftig noch stärker um eine möglichst große und aktive Fangemeinde kümmern. Dafür schaffen wir einen zusätzlichen Anreiz.“

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3 Kommentare
  1. Bernd says:

    Interessant wird, wer am Ende alles bezahlen darf … diese Frage ist schon sehr rhetorisch.

    Was für eine Preistreiberei und am Ende ändert sich „sportlich“ nichts, da jetzt einfach alle im Vergleich zu den Engländern nachziehen und die Verhältnisse so wieder gleich sind.

    Fußball hat einen so immens hohen Stellenwert in meinen über 30 Lebensjahren gehabt und hat es auch weiterhin, denn ich kann (noch) nicht ohne aber ich hoffe so sehr, dass dieses ganze Konstrukt irgendwann kollabiert.

    Was „muss“ man jetzt schon alles mitmachen; zerstückelte Spieltage, weil evtl. in China 1 Mio. Menschen auf die Idee kommen könnten Augsburg gg. Hoffenheim zu gucken … langwierige Champions League Saisons mit den immer selben Mannschaften im Halb-/Viertelfinale … eine verwässerte Europameisterschaft mit Leckerbissen wie z. B. Albanien gg. Rumänien.

    Und wir sind so dämlich und lassen das alles schön mit uns machen. Ich hoffe, dass ich nicht alleine mit meiner Meinung bin und sie nicht einfach als Fußball-Romantik abgetan wird. Und ich hoffe, dass sich hier noch mal etwas ändert.

    Auch wenn es nur ein ganz kleiner Tropen ist, werd ich Sky nach ca. 15 Jahren kündigen und mich ganz romantisch mit ARD Radiokonferenz bzw. Sportschau hingeben.

  2. Franz'l says:

    Die ligainternen Verteilerschlüssel sind ein Witz sondergleichen. Entweder sollten ALLE Vereine der jeweiligen Liga das gleiche Geld bekommen, oder aber sollte man sich hierzulande dahingehend auch den Engländern anpassen, deren Verteilerschlüssel schon wesentlich gerechter ist, als unserer hier. Was nützt es, z.B. einem Serienmeister immer mehr Geld hinten hinein zu blasen? Die haben eh schon genug davon und mit diesem Verteilerschlüssel klafft die Schere von Jahr zu Jahr immer weiter auseinander.

    @Bernd und alle anderen Interessenten…. Sky immer wieder kündigen, dann kommen Sonderangebote mit einem Jahr Laufzeit… diese Kosten ca. die Hälfte des normalen Preises… auch die wieder kündigen, da nach der vergünstigten Laufzeit auf Normaltarif umgestellt wird…. dann kommt wieder ein Faß gleiches Sonderangebot…. immer so weiter… klappt schon seit Jahren so…. ;-)

  3. Bernd says:

    @Franz’L Dieses Vorgehen ist mir natürlich durchaus bekannt .. verstanden hab ich die Haltung von Sky hier aber eh nie.

    Aber es geht mir allgemein ums Prinzip, denn es macht ja keinen wirklichen Unterschied, ob man nun 25 oder 30 bezahlen würde … aber ich will raus aus, denn irgendwo muss man ja mal anfangen.

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