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Neue Sturm-Reihe: So plant Stöger die Effzeh-Offensive


Der 1. FC Köln stellt sich personell neu auf. Vor allem in der Offensive wollen die Kölner nachlegen. Die 38 Treffer der Saison 2015/16 entsprachen in keiner Weise den Vorstellungen der Bosse. Aber wer soll diese Tore künftig schießen? Bleibt Anthony Modeste? Was verspricht Artjoms Rudnevs? Wer soll noch kommen? Und welche Rolle spielen künftig Simon Zoller und Yuya Osako?

Köln – Die Geschichte mit der Ausstiegsklausel bei Anthony Modeste: Sie war der große Aufreger in den letzten Tagen am Geißbockheim. Sie wird sich bald klären. „Jörg Schmadtke und Tony Modeste werden sich bald zusammensetzen und die Geschichte klären“, ist sich Geschäftsführer Alexander Wehrle sicher. Schon am Wochenende könnte es zu einem Treffen kommen.

Friday wird nicht zum Effzeh wechseln

Die Optionen sind klar: Modeste soll bleiben, wenn möglich sogar verlängern – ohne Ausstiegsklausel. Sein Berater erklärte zudem, Modeste wolle eigentlich gar nicht weg aus Köln. Insofern ist ein Verbleib des Franzosen die wahrscheinlichste Option. Da die Ablöse nach abgelaufener Klausel nun frei verhandelbar wäre, könnte sich der Effzeh zumindest auf eine stattliche Summe einstellen, sollte der 28-Jährige doch noch wechseln.

Artjoms Rudnevs. (Foto: 1. FC Köln)

Artjoms Rudnevs. (Foto: 1. FC Köln)

Doch das will eigentlich niemand beim FC. Denn: Der 15-Tore-Mann ist dank seiner Körperlichkeit und Präsenz im Zentrum fest eingeplant in das Spielkonzept der Kölner. Darüber hinaus suchen die Kölner noch einen variablen Offensiv-Mann, der auf allen drei Sturmpositionen in einem möglichen 3-4-3-System spielen könnte. Er soll für fünf bis zehn Tore gut sein und Modeste die alleinige Last des Torjägers von den Schultern nehmen. Fred Friday wird dies allerdings nicht sein. Das erklärte Schmadtke dem „kicker“.

Rudnevs verfügt über einen guten Abschluss

Artjoms Rudnevs dagegen soll sehr wohl für mehr Torgefahr und Entlastung für Modeste sorgen. Der Lette, der ablösefrei vom HSV kommt, ersetzt den scheidenden Philipp Hosiner. Aber hat Rudnevs auch die Klasse, um den Effzeh weiterzubringen? Peter Stöger ist davon überzeugt. „Er verfügt über einen guten Abschluss. Auch, wenn er es in Hamburg nicht oft zeigen durfte, war er immer unangenehm, wenn er reingekommen ist.“

Weiterlesen: Was Stöger in Rudnevs sieht – wie Zoller und Osako eingeplant werden

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