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Trainingsauftakt: So plant Stöger die Vorbereitung


Ansatzpunkte

Platz neun nach der abgelaufenen Saison, das beste Ergebnis des 1. FC Köln seit über zwei Jahrzehnten: Dennoch gab auch die letzte Saison genügend Anlass für die Sportliche Leitung, Kritikpunkte zu finden, an denen man in den kommenden Wochen feilen will. Defensiv stand der Effzeh einmal mehr gut, im Spiel nach vorne – insbesondere im Abschluss – gab es aber noch große Probleme.

„Wir wollen spielerisch Fortschritte machen und am Selbstvertrauen der Spieler arbeiten“, gab Stöger deswegen als Parole für die Vorbereitung aus. „Es geht darum, die Dinge, die wir gut gemacht haben, beizubehalten und die Dinge zu verbessern, die nicht so gut waren.“ Darüber hinaus will man taktisch noch flexibler werden, unter anderem mit einer Dreierkette in der Defensive. „Wir wollen Dinge, die wir schon ausprobiert haben – wie die Dreierkette – noch intensiver erarbeiten.“

Saisonziele

Die Ziele für die kommende Saison hat der 1. FC Köln noch nicht klar definiert. Neben dem obligatorischen Klassenerhalt, der als oberste Maxime auch im dritten Jahr nach dem Aufstieg über allem steht, wollen Stöger und Co. mit den genauen Zielen noch abwarten. „Wir werden erst sehen, was realistisch ist, wenn wir wissen, was die Konkurrenz gemacht hat und was uns gelungen ist“, sagte Stöger mit Blick auf den Transfermarkt.

Stöger weiß: Der Transfermarkt ist noch gar nicht richtig in Bewegung gekommen, die EM verzögert die Planungen aller Klubs. So hat Hertha BSC beispielsweise noch überhaupt keine Neuzugänge präsentiert. „Der Markt ist unruhig. Jörg Schmadtke macht einen super Job, aber wir können eben nicht immer alles selbst entscheiden.“ Das beste Beispiel ist Salif Sané.

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