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"Unsere Spieler sind bei anderen Vereinen beliebt"

Yannick Gerhardt – zum VfL Wolfsburg. Kevin Vogt – zu 1899 Hoffenheim. Anthony Modeste – wollte wechseln. Jonas Hector und Timo Horn – seit Monaten ranken sich Gerüchte um die Stars des 1. FC Köln. Für Peter Stöger kein Problem. Den Trainer freut’s. Auch, wenn es mit einer gewissen Unsicherheit einher geht.

Köln – Peter Stöger nimmt die Frage auf und zieht das Positive daraus. Ob er noch mit Abgängen rechne?  „Es kann natürlich sein, dass uns noch jemand verlässt“, sagte Stöger dem GEISSBLOG.KOELN am Sonntag. „Wir wollen unsere besten Spieler immer behalten. Aber es kann immer sein, dass andere Klubs kommen. Es überrascht mich nicht, dass unsere Spieler für andere Vereine interessant sind.“

Interesse an FC-Spielern als Bestätigung für den Klub

Nach dem Aufstieg und zwei souveränen Spielzeiten in der Bundesliga hat sich der 1. FC Köln mit einer jungen, talentierten Mannschaft in der Liga etabliert. Rang neun in der vergangenen Saison, da hatte Stöger fast schon erwartet, dass in diesem Sommer gleich mehrere Angebote für seine Spieler auf den Tisch von Sportchef Jörg Schmadtke flattern würden.

„Wenn ich sehe, wie beliebt unsere Spieler bei anderen Vereinen sind, können wir in den letzten Jahren nicht so viel falsch gemacht haben“, resümierte der Österreicher. Gerhardt und Vogt müssen nun ersetzt werden, für beide zusammen hat Köln deutlich über 15 Millionen Euro eingenommen. So viel Geld hatte der Effzeh noch nie für neue Spieler zur Verfügung.

Wir können nicht immer alles selbst entscheiden

Nur die große Neuzugänge lassen noch auf sich warten. Stöger weiß, wieso. „Der Markt ist unruhig.“ Wenn ein Team wie Hertha BSC noch gar keine Neuzugänge präsentiert hat – trotz internationalen Wettbewerbs – sagt das viel über den überhitzten Transfermarkt aus. Deswegen hält sich der FC-Coach auch mit Aussagen über weitere Neuzugänge und die Saisonziele des Effzeh noch zurück. „Wir können erst sehen, was realistisch ist, wenn wir wissen, was die Konkurrenz gemacht hat und was uns gelungen ist. Jörg Schmadtke macht einen super Job, aber wir können eben nicht immer alles selbst entscheiden.“

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