Endspurt der Vorbereitung: Was passiert noch beim FC?

Kommt noch ein weiterer Neuzugang?

Vier Neue hat der Effzeh verpflichtet. Seit der geplatzten Verpflichtung von Salif Sané ist es um weitere Transfers sehr ruhig geworden in Köln. Entweder, weil Sportchef Jörg Schmadtke wirklich nichts mehr plant, oder weil er einen ähnlichen Coup vorbereitet wie bei Leonardo Bittencourt in der Vorsaison. Peter Stöger wird nicht müde zu betonen, dass es mit der aktuellen Mannschaft “möglich ist, die Zielsetzung (Platz 9, Anm. d. Red.) zu erreichen”. Doch der FC-Coach erklärte auch: “Aber Jörg Schmadtke schaut natürlich permanent, wie das ganze Jahr über.”

Es ist kein Geheimnis, dass Salif Sané eine wichtige Rolle in den Kader-Planungen des Effzeh eingenommen hätte. Sané hätte der Schlüssel zu einem funktionierenden 3-5-2 werden können. Nun bleibt die Frage: Unternimmt man doch noch einmal einen weiteren Anlauf in Hannover, sucht man eine Alternative oder wartet man beim Senegalesen die nächste Transferperiode und seine Zufriedenheit in Liga zwei mit Hannover 96 ab? Nach GBK-Informationen hat der Effzeh dem Spieler mitgeteilt, dass ein Transfer unter den aktuellen Umständen nicht realisierbar ist.

Was wird aus den Problemfällen der letzten Saison?

Auch deshalb setzt der Effzeh auf drei interne Neuzugänge – auf Spieler, die in den letzten Monaten enttäuscht haben. “Pawel Olkowski, Milos Jojic und Yuya Osako sind mit frischem Mut und Elan in die neue Saison gestartet”, sagte Stöger. Dem Polen sieht man seinen neuen Willen an, gegen Eibar zeigte er wieder Ansätze jenes Pawel Olkowski, der in seiner ersten Saison Miso Brecko verdränkte. Jojic präsentierte sich durchtrainiert wie nie mit Sixpack und läuferisch bislang kaum gesehener Leichtigkeit. “Wir haben das Gefühl, dass er aktiver ist, griffiger ist”, lobte Stöger. Und Osako? Der Japaner vergab gegen Bologna und Eibar erneut beste Torchancen kläglich. “Ich hoffe, dass er für sich irgendwann mal ein Erfolgserlebnis hat”, sagte Stöger. “Das könnte eine echte Initialzündung sein.” Die blieb in Kitzbühel aber einmal mehr aus.

Verletzungen

Sehrou Guirassy und Marcel Hartel heißen die beiden Verletzten, um die sich die medizinische Abteilung kümmern muss. Guirassy muss nach einer Meniskus-Operation wieder auf die Beine kommen, Hartel nach einem Fußbruch. Beide werden wohl erst in einigen Wochen Stück für Stück ans Mannschaftstraining herangeführt. Beiden werden die zwei frühen Länderspielpausen (jeweils in der ersten September- und Oktoberwoche) zugute kommen, in denen sie große Schritte machen können, um im Herbst voll einsteigen zu können. Aufgrund des späten Saisonbeginns und des Umstands, dass bis zur Winterpause lediglich 16 von 17 Hinrunden-Partien gespielt sein werden, dürften sich ihre Ausfallzeiten in Grenzen halten. Offizielle Prognosen des Klubs, wann sie wieder mit an Bord sein werden, gibt es wie gewöhnlich nicht.

Der GEISSBLOG.KOELN meint: Die Vorbereitung ist bislang ohne große Rückschläge verlaufen. Dass Salif Sané wohl nicht kommen wird, ist die einzige, dafür aber gewichtige Niederlage, die der Effzeh in den letzten Wochen hinnehmen musste. Darüber hinaus könnte die verpasste Vorbereitung für Guirassy in den ersten Monaten bis zur Winterpause noch zu einem Problem werden. Grundsätzlich aber zeigt sich der FC stabil. Große Sprünge im Vergleich zur Vorsaison sind dennoch erst einmal nicht zu erwarten – was im dritten Jahr nach dem Aufstieg auch niemand erwarten sollte.

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