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Erster Sieg für Emmerling! U21 feiert auf Schalke


Die U21 des 1. FC Köln hat im zweiten Saisonspiel der Regionalliga West den ersten Sieg eingefahren. Das Team von Trainer Stefan Emmerling triumphierte in einer kuriosen Partie beim FC Schalke 04 II dank eines späten Tores von Marius Laux (87.). Schalke-Keeper Louis Hülsmann hatte in der ersten Halbzeit die Rote Karte gesehen.

Bottrop – Im Jahnstadion wollte das Team von Stefan Emmerling den missratenen Saisonstart (1:4 gegen den BVB II) vergessen machen. Das gelang. Von Beginn an zeigten sich die Nachwuchs-Geissböcke giftig in den Zweikämpfen und mit einer deutlich verbesserten Spielanlage.

Handspiel führt zum Platzverweis

Zwar hatten die Kölner Glück, dass Schalkes Tobias Pachonik nach einer halben Stunde nur die Latte traf. Doch die aggressive Gangart der Emmerling-Elf machte den Königsblauen zu schaffen. Fünf Gelbe Karten sammelten die körperlich hart zu Werke gehenden Kölner und kauften so den Schalkern den Schneid ab.

Die vorentscheidende Szene des Spiels blieb aber einem Schalker vorbehalten: Ein langer Ball der Kölner kurz vor Ende der ersten Hälfte landete in den Händen von Torhüter Hülsmann. Das Problem: Der Keeper hatte sich verschätzt und das Leder außerhalb des Strafraums in die Hand genommen. Da der Ball ansonsten ins Schalker Tor gegangen wäre, zeigte Schiedsrichter Jonathan Lautz dem Unglücksraben die Rote Karte.

Klauß flankt, Laux köpft ein

In Überzahl machte sich der Effzeh nach dem Seitenwechsel sofort daran, den Vorteil auszuspielen. Ruzgis (55.) und Ouahim (59.) vergaben aber beste Möglichkeiten. Und als in der 64. Minute gleich drei Kölner es nicht schafften, den Ball aus kurzer Distanz über die Linie zu drücken, schien es, als könne der FC kein Kapital aus seiner numerischen Überlegenheit schlagen.

Dann kam die Schlussphase, und der 1. FC Köln landete doch noch den Lucky Punch. Nach einem Freistoß von Neuzugang Michael Klauß stieg Marius Laux im Strafraum der Königsblauen am höchsten und köpfte das Leder zum umjubelten 1:0 ins Netz.

So spielte der Effzeh: Hamrol – Clemens, Perrey, Jenne, Schüler – Klauß, Ruzgis, Laux, Ouahim (82. Popovic) – Prokoph, Ban


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