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Ohne Ausstiegsklausel! Coup mit Hector und Bittencourt

Der 1. FC Köln hat die Verträge mit Jonas Hector und Leonardo Bittencourt bis 2021 verlängert. Alleine diese Meldung sorgte am Samstag bei den Effzeh-Fans während der Saisoneröffnung für großen Jubel. Doch dann schob Jörg Schmadtke noch hinterher: Die Verträge beinhalten KEINE Ausstiegsklauseln für den Fall, dass der FC in der Bundesliga bleibt.

Köln – Es war bekannt, dass der 1. FC Köln mit Jonas Hector verlängern wollte. Und es war bekannt, dass man auch mit Leonardo Bittencourt sehr zufrieden war. Doch dass beide ihre Verträge noch vor Saisonbeginn verlängern würden und nun jeweils Fünf-Jahres-Verträge bei den Geissböcken besitzen, überraschte alle.

Hector und Bittencourt machen es wie Modeste

Verlängerte seinen Vertrag in Köln bis 2021: Leonardo Bittencourt. (Foto: GBK)

Verlängerte seinen Vertrag in Köln bis 2021: Leonardo Bittencourt. (Foto: GBK)

Alle, außer Jörg Schmadtke und Trainer Peter Stöger, dem die frohe Kunde unter der Woche auf dem Trainingsplatz überbracht worden war, wie er verriet. Und Schmadtke? Der verkündete erst auf der Bühne vor mehreren Zehntausend Fans, dass Hector und Bittencourt bis 2021 bleiben werden. Dann trat er hinter die Bühne und antwortete auf die Frage der Journalisten, ob die neuen Verträge denn über eine Ausstiegsklausel verfügten, mit einem knappen Kopfschütteln. „Nein, sie haben keine Ausstiegsklauseln für die Bundesliga.“

Was bedeutet: Nur, wenn der 1. FC Köln absteigen sollte, würden solche Klauseln greifen, wodurch Hector und Bittencourt den Verein verlassen könnten. „Ich hatte nix zu tun“, sagte Schmadtke mit einem Grinsen auf die Frage, wie es denn zu den Vertragsverlängerungen gekommen sei. „Da habe ich mir gedacht, ich könnte mit ihnen verlängern. Und die haben gesagt: Na gut…“ Nach der Vertragsverlängerung mit Anthony Modeste (ebenfalls bis 2021) konnte der Effzeh in diesem Sommer also schon den dritten Leistungsträger langfristig und ohne Ausstiegsklausel (im Fall des Klassenerhalts) an sich binden.

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