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Stöger fordert: "Jeder muss um seine Chance kämpfen"

Der 1. FC Köln hat die erste Hürde im DFB-Pokal letztendlich standesgemäß und ungefährdet genommen. Gegen den BFC Preussen konnten sich einige Spieler zeigen, andere fielen dagegen etwas ab. Trainer Peter Stöger war nach dem Spiel mit dem Ergebnis zufrieden, insbesondere mit der Leistung in der letzten halben Stunde. Den Konkurrenzkampf vor dem Bundesliga-Start hat das Spiel allerdings noch einmal verschärft.

Berlin – Von allen Ergebnissen am Wochenende erzielte der 1. FC Köln mit dem 7:0-Sieg das höchste Ergebnis. Nur der SV Darmstadt 98, Gegner am ersten Spieltag, war ebenso locker erfolgreich. Eine Stunde lang war der Effzeh beim Pflichtspiel-Auftakt allerdings unter seinen Möglichkeiten geblieben. Neben fehlendem Tempo im Spiel nach vorne ließen die Kölner in mancher Situation auch die defensive Achtsamkeit vermissen. In dem Wissen, das Spiel auch mit halber Kraft zu gewinnen, fehlte mitunter die nötige Spannung.

Jeder weiß, dass er um seine Chance im Kader kämpfen muss

Peter Stöger resümierte nach der Partie, dass man „echte Rückschlüsse“ aus dem Spiel nicht ziehen könne. „Außer, dass der Kader breit aufgestellt ist und jeder weiß, dass er um seine Chance im Kader kämpfen muss.“ Das Pokalspiel gegen den unterklassigen Gegner war zwar kein Vergleich zu dem, was den Effzeh am kommenden Samstag beim Bundesliga-Auftakt gegen Darmstadt bevorsteht, doch genau deswegen hätte der Österreicher gerne mehr gesehen von seiner Mannschaft. Nur wenige Spieler konnten wirklich überzeugen. Dazu gehörten allen voran der eingewechselte Yuya Osako sowie die aktiven Marcel Risse und Konstantin Rausch.

Erst die Leistung ab Mitte der zweiten Hälfte entsprach dem, was sich Stöger erhofft hatte. Mit Marco Höger, Simon Zoller und Osako waren drei frische Kräfte ins Spiel gekommen, die ihre Sache gut machten. „Wir haben Jungs draußen sitzen, die unser Spiel verändern können, die unser Spiel noch mal verbessern können. Das zeigt, dass wir eine richtig gute Mannschaft haben“, sagte Leonardo Bittencourt später. Auch Stöger fand lobende Worte für die eingewechselten Spieler: „Die, die reingekommen sind, haben das mit ihrer Galligkeit und Giftigkeit gezeigt. Es ist schwer, in so ein Spiel reinzugehen. So haben sich eben einige Selbstvertrauen geholt und andere weniger.“

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