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Talent Özcan bleibt: "Er wird die Plattform bekommen"

Salih Özcan erinnert ein wenig an Yannick Gerhardt. Der 18-Jährige, ein Linksfuß wie der nach Wolfsburg abgewanderte ehemalige Teamkollege, spielt im zentralen Mittelfeld und interpretiert seine Arbeit auf dem Platz ähnlich wie Gerhardt. „Er ist noch kein Sechser, aber ich sehe ihn auf der Acht in einer Doppel-Position oder zu dritt im Zentrum“, beschrieb Stöger ihn auf GBK-Nachfrage. „Er ist intelligent im Zweikampf, extrem laufstark, kann einfach gut kicken. Er ist im Zentrum ideal aufgehoben, ein Box-to-Box-Spieler.“

Özcan hat sich in den letzten Monaten immer näher an die Profi-Mannschaft heran gekämpft. Seit der letzten Saison trainiert der Teenager mit der Stöger-Truppe. Den großen Sprung aber machte er in der Sommer-Vorbereitung und in den beiden Trainingslagern. „Die Entwicklung seit dem Trainingsstart ist sehr positiv“, lobte Stöger. „Wie er Sachen aufnimmt, wie er versucht, sein qualitativ richtig gutes Spiel aus dem Nachwuchs an den Profi-Bereich zu adaptieren, das macht er richtig gut.“

Nach Marcel Hartel, Lukas Klünter und Sven Müller war Özcan bereits der vierte Nachwuchsspieler, der beim Effzeh in diesem Jahr sein Profi-Debüt feierte. „Mit meinem ersten Bundesliga-Spiel ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen“, sagte der 18-Jährige nach Vertragsunterschrift. „Ich bin dankbar für die Chance.“ Stöger machte klar, dass er diese Chance regelmäßig bekommen wird. „Wir sehen sehr viel Potential in der Art und Weise, wie er Fußball spielt“, sagte der Österreicher.

Schon am Samstag dürfte Özcan erneut im Effzeh-Kader stehen. Dann wird der Youngster, der das Kicken beim SC West begann, erstmals die Luft in der Allianz Arena schnuppern.


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1 Antwort
  1. BÄRBELCHEN says:

    Fussballherz, was willst Du mehr … als gute, ehrgeizige Kicker aus der eigenen Stadt, der eigenen Jugend. Hoffentlich erfüllt er die sportlichen Erwartungen des FC und seiner Fans. Einen Platz im Herzen der Stadt hat er schon für sein couragiertes Handeln beim KVB-Unglück 2013.

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