Leonardo Bittencourt. (Foto: GBK)

Bittencourts große Ziele: Europa und die Nationalelf

Welche Ziele wären das?
Wenn man alle Jugend-Nationalmannschaften durchlaufen hat, will man irgendwann schon in der A-Nationalmannschaft anklopfen. Vor allem, wenn man sieht, dass junge Spieler dort regelmäßig ihre Chance bekommen, wenn sie konstant gute Leistungen zeigen. Das ist natürlich ein großes Ziel von mir, das ich in Zukunft erreichen möchte. Dafür arbeite ich jeden Tag hart, um auch diesen letzten Sprung zu schaffen. Aber ich weiß, dass es nur über gute Leistungen von mir beim 1. FC Köln funktionieren kann.

Natürlich ist es unser Ziel, uns auf der europäischen Bühne zu präsentieren

Wie wichtig wäre für dieses Ziel das Erreichen eines europäischen Platzes?
Kein Bundesliga-Spieler sagt, er will nicht irgendwann mal Europa League oder Champions League spielen. Natürlich ist es auch unser Ziel, uns irgendwann mal auf der europäischen Bühne zu präsentieren.

Leonardo Bittencourt. (Foto: GBK)
Leonardo Bittencourt. (Foto: GBK)

Schon in dieser Saison?
Abwarten! Wir haben einen guten Start hingelegt, aber jetzt zu sagen, wir wollen schon nach Europa, wäre nach sechs Spieltagen viel zu früh. Es sind noch über 80 Punkte zu vergeben. Und wir haben letzte Saison gesehen, dass wir auch mal einen Hänger bekommen können. Deswegen müssen wir einfach versuchen, uns als Mannschaft weiterzuentwickeln und in jedem Spiel alles daransetzen, die drei Punkte zu holen.

Es wird ja floskelhaft gerne davon gesprochen, dass Europa noch zu früh kommen kann für eine Mannschaft. Gibt es dieses Gefühl überhaupt?
Es hat schon Klubs gegeben, die sich überraschend für Europa qualifiziert haben und im nächsten Jahr abgestiegen sind, weil sie mit der Doppelbelastung nicht klargekommen sind. Das kann man vorher nicht sagen. Für mich persönlich wäre es nie zu früh, international zu spielen und das zu erleben. Und vielleicht entwickeln wir uns ja in dieser Saison tatsächlich schon so schnell, dass man sagt: Okay, die Jungs sind so gereift, dass sie es wirklich schaffen können. Aber wie gesagt, nach sechs Spieltagen wäre das zu früh. Wir tun uns keinen Gefallen, das jetzt als Ziel auszugeben und zu viel über Europa zu reden.

Apropos Ziele ausgeben: Sie sind am Samstagabend zusammen mit Matthias Lehmann im Aktuellen Sportstudio beim ZDF. Laufen schon die Wetten für das Torwandschießen?
Noch nicht. Es ist erstaunlich ruhig. Die Jungs warten bestimmt ab, bis die Sendung läuft. Aber wenn etwas passiert – ob es das Outfit ist, ein Versprecher oder das Blamieren an der Torwand – dann geht es richtig los. (lacht) Ich hatte gehofft, dass Matze schießt und ich zugucken darf. Aber alle müssen ran. Drei Treffer wären gut, zwei unten, einer oben, das wäre mein Ziel. Hauptsache mehr als Matze. (lacht)


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