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Neuer Vertrag mit Lehmann bald in trockenen Tüchern?

Der 1. FC Köln schwankt in der Woche nach dem Derby-Sieg zwischen Stolz und Wundenlecken. Die Verantwortlichen stellen sich die Frage: Wie viele personelle Rückschläge hält der Kölner Kader noch aus? Was die Zukunft von Matthias Lehmann angeht, zeichnet sich dagegen eine baldige Lösung ab.

Köln – Peter Stöger fehlte auch am Mittwoch beim Training der Geissböcke. Der Effzeh-Coach liegt flach, eine Erkältung hat ihn voll erwischt. Salih Özcan und Sven Müller plagen ähnliche Symptome, Mergim Mavraj scheint sie so langsam überwunden zu haben. Eine Erkältung lässt sich allerdings halbwegs schnell hinter sich bringen, Verletzungen dagegen nicht.

Bislang behauptet sich Köln trotz Verletzungen

Mit Matthias Lehmann fällt nun auch der Kapitän bis zur Winterpause aus. Er ist Ausfall Nummer vier, und beileibe kann man bei Lehmann, Timo Horn, Dominic Maroh und Leonardo Bittencourt nicht gerade von unwichtigen Spielern im Kader des Effzeh sprechen. Bislang ging es gut, sechs Punkte aus den letzten vier Spielen machen den Anschein einer weiter überaus erfolgreichen Mannschaft.

Doch auch Jörg Schmadtke wagt keine Prognose, wie sehr der nächste Patient tatsächlich schmerzen wird. „Fragen Sie mich in vier Wochen, wie schwer sein Ausfall wiegt“, sagte der Sportchef dem GEISSBLOG.KOELN, fügte aber an: „Matze Lehmann ist ein wichtiges Element in unserem Spiel und ein wichtiger Typ in unserem Team.“

Flexibilität wird auf große Belastungsprobe gestellt

Es ist zu erwarten, dass Marco Höger und Jonas Hector in den kommenden Wochen vor der Abwehr spielen werden. Salih Özcan wäre die erste Alternative. Dem FC-Kader kommt auch bei Ausfall Nummer vier zugute, dass er – obwohl nur 24 Mann stark – alle Positionen mindestens doppelt besetzt hat und diverse Spieler mehrere Rollen einnehmen können. Eine Flexibilität, die nun auf die große Belastungsprobe gestellt wird.

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