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Plus 12,8 Prozent: Wie viel mehr nimmt Köln künftig ein?

Der „kicker“ hat auf Basis der aktuellen Saison eine Simulation veröffentlicht, die zeigt, wie sich schon in dieser Spielzeit 2016/17 die Einnahmen verändert hätten, gälte der neue TV-Vertrag bereits seit dem 1. Juli 2016. Die Simulation soll den Klubs als Grundlage für ihr Lizenzierungsverfahren im Hinblick auf die Saison 2017/18 dienen. Der Effzeh hätte alleine aus dem nationalen Topf auf Basis des neuen Vier-Säulen-Modells fast 35 Mio. Euro (34,86) eingenommen. Die Kluft zum Krösus FC Bayern wäre allerdings alleine auf nationaler Ebene von 15 auf 24 Mio. Euro gewachsen.

So kann der Effzeh viele Millionen mehr einnehmen

Chancen in der Tabelle größere Sprünge zu machen, hat der 1. FC Köln allerdings allemal. Gleich fünf Klubs (HSV, Eintracht Frankfurt, Hertha BSC, Werder Bremen, 1899 Hoffenheim) liegen in der Fünf-Jahres-Wertung in Schlagdistanz. Eine deutlich bessere Platzierung am Ende der Saison im Vergleich zu einem oder mehreren der genannten Klubs könnte zu einem Sprung in der Tabelle führen. Gleiches gälte für einen Abstieg dieser oder anderer Klubs wie zum Beispiel des FC Augsburg. Jeder gewonnene Platz würde zwischen zwei und drei Millionen Euro Mehreinnahmen ausmachen.

Ab der kommenden Saison schüttet die Deutsche Fußball-Liga jedes Jahr durchschnittlich 1,195 Milliarden Euro an die Klubs aus. Allerdings nicht im gleichen Maße jede Saison, sondern ansteigend. Beginnend mit rund einer Milliarde in der Saison 2017/18 bis zu knapp 1,4 Milliarden Euro in der Saison 2020/21. Das bedeutet: Je erfolgreicher der Effzeh in den kommenden Jahren wird und je weiter er in der TV-Tabelle klettert, desto mehr profitieren die Geissböcke an den progressiv gestaffelten Ausschüttungen. Vor allem, wenn irgendwann internationale Einnahmen hinzukommen sollten.


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