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Wieder Hoffenheim: Nächste Chance für Pawel Olkowski?

Er war der beste Mann beim 1. FC Köln gegen 1899 Hoffenheim im DFB-Pokal vor einem Monat. Darf Pawel Olkowski nun erneut gegen die Kraichgauer ran? Der Pole ist gut in Form und steckt, genau wie sein Trainer, doch in einer Zwickmühle.

Köln – Auf nicht einmal eine halbe Stunde Einsatzzeit kommt Pawel Olkowski bislang in dieser Bundesliga-Saison. Zwei Kurzeinsätze in zwölf Spielen, mehr als unbefriedigend für den Rechtsverteidiger. Dabei hat sich der Pole längst wieder als Alternative für die Startelf empfohlen.

Olkowski als Opfer der besten Abwehr der Liga

Unvergessen sein Auftritt in dieser Saison gegen Hoffenheim in der zweiten Pokal-Runde. Über 120 Minuten zeigte Olkowski eine konzentrierte, starke Vorstellung, krönte sein Startelf-Debüt in dieser Saison mit der Vorlage zum 2:1-Siegtor durch Anthony Modeste. Zwei Hoffenheimer hatte er auf der rechten Seite stehen gelassen und mit einer scharfen Flanke das Tor ermöglicht. Jubel beim Effzeh, Erleichterung bei Olkowski. Er kann es noch.

Pawel Olkowski macht eine starke Partie gegen Hoffenheim. (Foto: MV)

Pawel Olkowski macht eine starke Partie gegen Hoffenheim. (Foto: MV)

Nach der enttäuschenden Saison 2015/16 und einem körperlichen Loch ist der 26-Jährige wieder zurück auf seinem alten Niveau, das ihn in der Aufstiegssaison an Miso Brecko vorbei zum Stammspieler gemacht hatte. Doch aktuell hängt Olkowski hinter Frederik Sörensen fest, kommt am Dänen nicht vorbei. Und so stecken der Rechtsverteidiger und sein Trainer Peter Stöger in einer Zwickmühle: Olkowski kann nicht mehr machen als gut trainieren, sich anbieten und bei erster Gelegenheit (Hoffenheim) beweisen, dass er bereit ist. Stöger seinerseits hat keinen Grund, die beste Abwehr der Liga (acht Gegentore, zusammen mit dem FC Bayern) umzustellen.

Natürlich könnte es sein, dass Pawel spielt

„Pawel ist immer eine Option, er ist gut drauf“, sagte Stöger. Eigentlich ist der Österreicher dafür bekannt, Spielern, die sich anbieten, irgendwann eine Chance zu geben und sie reinzuwerfen. Aber dafür die funktionierende Abwehr umbauen? Oder bringt Stöger den Polen noch einmal gegen Hoffenheim, alleine schon, weil es im Pokal so gut funktioniert hatte? „Natürlich könnte es sein, dass er spielt. Aber nicht, weil ich glaube, dass er nur zweimal im Jahr gegen Hoffenheim spielen kann“, fügte der FC-Coach schmunzelnd hinzu.

Vielleicht wirft Stöger ja noch einen Blick auf Olkowskis Statistiken: In der Bundesliga erzielte der Rechtsfuß bislang zwei Tore und bereitete drei vor. Die beiden Treffer und eine Vorlage gelangen ihm dabei gegen Hoffenheim.


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8 Kommentare
  1. Koelschlenny
    Koelschlenny says:

    Für mich ganz wichtig, Olko vor der Winterpause eine Perspektive aufzuzeigen. Sonst würde er sich mit Recht anderweitig umschauen. Gerade weil Marcel Risse derzeit auf RA so aufblüht.

    Ich glaube, ich würde ihn bringen und entweder mit Fünferkette in Hoffenheim spielen oder nochmal Heintz auf LV ausprobieren.

    Aus meiner Sicht leidet Olkowski noch zusätzlich darunter, dass wir derzeit auf Links kein Spielermaterial für ein 5-4-1 haben. Das würde nämlich spätestens in der 2. Halbzeit eine abwartende Spielweise ermöglichen. IV mit Heintz, Mavraj *und* Sörensen, RV Olkowski, RA Risse, ZM Özcan. Nur was tun auf links?

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