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Über Stögers Europacup-Prämie und die dünne Luft

Das 1:0 des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg hat die Geissböcke in der Bundesliga-Tabelle weiter oben herangeführt. Vor den Sonntagsspielen liegt der Effzeh mit 32 Punkten nach 19 Spielen auf Rang sechs und damit auf einem Europa-League-Rang. Das sorgt für Hochstimmung in Müngersdorf.

Köln – Die Frage traf Peter Stöger einigermaßen unvorbereitet. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Wolfsburg fragte ein Reporter den Trainer des 1. FC Köln, ob dieser in seinem bis 2020 laufenden Vertrag einen Europacup-Prämie ausgehandelt habe. Da sich auch Sportchef Jörg Schmadtke im Raum befand, spielte sich anschließend folgende Szene ab:

Dafür habe ich gesorgt

Reporter: „Haben Sie eine Europacup-Prämie in Ihrem Vertrag?“

Stöger (in den hinteren Teil des Raumes blickend): „Hab ich das?“

Jörg Schmadtke (aus dem Hintergrund): „Hast du.“

Stöger (an den Reporter gewandt): „Hab ich, ja.“

Danach reckte Stöger den erhobenen Daumen in Richtung seines Sportchefs und grinste. Schmadtke, ebenfalls gut gelaunt und locker an einer Wand lehnend, gab zurück: „Dafür habe ich gesorgt. Da bist du abgesichert.“

Die Ausgangslage des Effzeh hat sich verändert

Die Szene war ein Beweis für die Lockerheit, mit der die Kölner versuchen mit der veränderten Situation umzugehen. Die Geissböcke sind sich durchaus bewusst, dass sich ihre Ausgangslage verändert hat. Es geht längst nicht mehr darum, mit ein oder zwei Siegen den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern oder sich aus einer misslichen Lage zu befreien. Der Effzeh spielt oben mit. Und damit verbunden ist ein neues Gefühl, das im Jahr 2017 bislang zu starken Leistungen führt.

Weiterlesen: „Wie die Jungs das angehen, imponiert uns“

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