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Fünf Mutmacher nach fünf schweren Spielen

Viele Gründe für beste Laune gibt es beim 1. FC Köln – aus aktuellem Anlass – nicht. Natürlich hat sich der insgesamt positive Blick auf die gesamte Saison nicht verändert. Doch die neuerlichen Verletzungen und fehlenden Erfolgserlebnisse stehen im Vordergrund.

Köln – Drei kranke (Horn, Müller) oder angeschlagene (Kessler) Torhüter, zwei neue Verletzte (Sörensen, Olkowski), dazu weitere Spieler krank (Özcan, Höger): Da könnte man den Eindruck bekommen, dass dem Effzeh nach zuletzt fünf sieglosen Spielen die Luft auszugehen droht. Grund genug für die Geissböcke, sich an Dinge zu erinnern, die Mut machen können.

1. Es braucht eine Trotzreaktion

Schon vor der Winterpause, nach dem 0:4 in Hoffenheim und dem Kreuzbandriss von Marcel Risse, gab es ein solches Gefühl. Drei Spiele vor Weihnachten schien es, als liefe Köln auf Reserve. Dortmund, Bremen und Leverkusen hießen die letzten Gegner – es drohte ein Kater zum Jahreswechsel. Doch das Team von Peter Stöger berappelte sich. Zwar holte der Effzeh in den drei Begegnungen nur drei Unentschieden. Alle drei Spiele hätten die Geissböcke aber auch gewinnen können. Sie zeigten starke Leistungen und eine Trotzreaktion, die aller Ehren wert war. Eine solche braucht es auch jetzt, zwei Spiele vor der Länderspiel-Pause, wieder.

2. Selbst Lewandowski trifft nicht gegen Köln

Am Dienstagabend in der Champions League traf Robert Lewandowski mal wieder. Das konnte den Weltklasse-Torjäger freuen. Denn gegen den Effzeh am letzten Wochenende war der 28-Jährige erneut ohne Tor geblieben. Wie im Hinspiel. Köln hatte den wohl besten Angreifer der Bundesliga im Griff, eine bemerkenswerte Leistung trotz des 0:3. Übrigens genauso wie Pierre-Emerick Aubameyang, den zweiten Weltklasse-Stürmer der Liga, der beim Spiel in Köln vor Weihnachten sogar gänzlich ohne Torschuss blieb. Der Effzeh sollte sich also daran erinnern, dass die eigene Abwehr in den letzten Monaten immer wieder in der Lage war, selbst die besten Stürmer der Welt abzuwehren.

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