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Grauzone Videobild: Sky via Tablet auf der Trainerbank?

Die Technik macht’s möglich! Wie die „Bild“ vor wenigen Tagen berichtete, haben Betreuer auf der Bank des FC Bayern München das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach nicht nur live mitverfolgt. Die medizinische Abteilung nutzte auch ein Tablet, das sich in einem Arztkoffer befand. Mithilfe von Sky Go konnten sie so kritische Szenen in der Wiederholung sehen. Ist das erlaubt?

München/Köln – Bei strittigen Szenen während eines Bundesliga-Spiels wissen Zuschauer, Spieler und Verantwortliche normalerweise erst in der Halbzeit oder nach der Partie, ob das Schiedsrichter-Gespann mit seinen Entscheidungen richtig lag. Beim FC Bayern überlässt man dagegen offenbar nichts dem Zufall.

Die DFL äußert sich nicht eindeutig

Die Bayern nutzen das Angebot des Bezahlsenders Sky, über eine App via Tablet oder Smartphone das eigene Spiel zu verfolgen. So können sie etwaige strittige Szenen wie Elfmeter-Entscheidungen oder Platzverweise sofort in der Wiederholung sehen.

Natürlich kommt dabei die Frage auf, ob die Benutzung solcher Hilfsmittel überhaupt erlaubt ist. Laut den Statuten der Deutschen Fußball-Liga ist sie zumindest nicht verboten – im Gegensatz zu internationalen Spielen. „Die DFL äußert sich nicht eindeutig“, sagt Jörg Schmadtke, der Sportchef des 1. FC Köln, auf GBK-Nachfrage. „Wie soll man das denn kontrollieren? Mit Smartphones ist doch heute alles möglich.“ Die Bayern agieren also in einer Grauzone.

Weiterlesen: Bayerns mögliche Gründe – Video-Beweis ab nächster Saison

1 Antwort
  1. Dom
    Dom says:

    Ich kann hier den klaren Vorteil für die Nutzer nicht erkennen. Sie sehen dann das, was jeder Fernseh-Zuschauer sieht. Und? Einfluss auf die Entscheidungen hat man ja trotzdem nicht. Sobald etwas gegen die eigene Mannschaft gepfiffen wird, wird ohnehin obligatorisch reklamiert, aufgesprungen und alles in Frage gestellt.

    Sprich: Das Einzige, was dabei herausspringen kann, ist die Gewissheit das etwas richtig oder falsch entschieden wurde.

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