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Nicht nur China: Modeste liebäugelt mit Marseille

Anthony Modeste rückt auch in seiner Heimat immer mehr ins Zentrum des Interesses: Die französische Fußball-Öffentlichkeit hat den Erfolg des Stürmers beim 1. FC Köln und in der Bundesliga wahrgenommen. Das öffnet neue Optionen für einen möglichen Sommer-Transfer.

Köln – Am Sonntagabend war Anthony Modeste im französischen Fernsehen zu Gast. Beim „Canal Football Club“ sprach der 28-Jährige über seinen Erfolg in Deutschland und seine Zeit in der Ligue 1. Natürlich wurde er auch zum Thema Transfer und dem China-Angebot befragt.

Für gewisse Klubs sollte man die Tür nicht schließen

Modeste bestätigte das Angebot aus China, woraufhin er gefragt wurde, ob er nicht viel lieber zurück in seine Heimat wechseln würde. Denn Modeste soll ein Kandidat bei Olympique Marseille sein. Im Oktober 2016 hat der US-Amerikaner Frank McCourt den französischen Erstligisten übernommen und angekündigt, 200 Millionen Euro zu investieren, um in der Hafenstadt wieder eine Meisterschaft feiern zu können. Vor allem sucht Marseille für den Sommer: einen Mittelstürmer.

Modeste, der 180 Kilometer weiter östlich an der Mittelmeerküste in Cannes geboren wurde und in Nizza seine Profi-Karriere begonnen hatte, fühlte sich geschmeichelt. „Ich glaube, für gewisse Klubs sollte man die Tür nicht schließen. Die Investitionen in Marseille und Nizza zeigen, dass auch Spieler wie Mario Balotelli dorthin gehen.“ China sei keineswegs sicher im Sommer, zumal Modeste betonte, in Köln einen Vertrag bis 2021 zu besitzen und sich wohl zu fühlen, wo er das Vertrauen der Verantwortlichen genieße.

Länderspiel-Nominierung als Belohnung?

Mit dem Interview in seiner Heimat stellte sich Modeste zu einem guten Zeitpunkt ins Rampenlicht in Frankreich. Zwei Wochen vor den ersten Länderspielen präsentierte sich der Stürmer so den Fans und brachte sich wohl auch bei Nationaltrainer Didier Deschamps noch einmal in Erinnerung. Könnte Modeste tatsächlich in wenigen Tagen einen Anruf erhalten und für sein Land nominiert werden? „Natürlich gibt es in mir noch diese Ambitionen, aber es keine fixe Idee. Ich weiß, dass meine Konkurrenz sehr hart ist.“ Doch vielleicht sind Modestes 17 Tore diesmal das nötige Argument, um belohnt zu werden. Auch die Verantwortlichen von Olympique Marseille werden es wohl genau verfolgen.


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