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"Müssen uns stellen!" Jetzt geht's erst richtig los!

Fünf Pflichtspiele wartet der 1. FC Köln nun auf einen Sieg. Einen Monat ist es her, dass die Geissböcke zuletzt einen Dreier bejubeln durften. Doch beim Effzeh herrscht weiter Ruhe. Erstens, weil Köln noch immer Siebter ist. Zweitens, weil jetzt ganz wichtige Spiele anstehen.

Köln – Das 0:3 gegen den FC Bayern war schon abgehakt, da hatten die Kölner Profis noch nicht den Rasen im RheinEnergieStadion verlassen. Denn die Fans in der Südkurve gaben die Richtung vor. Sie feierten ihre Mannschaft, applaudierten trotz der Chancenlosigkeit gegen den Rekordmeister.

Müssen uns zum Glück nicht jede Woche mit den Bayern messen

Der Grund für die sorglose Stimmung war jedem klar. Nicht nur, dass die aktuell so starken Bayern einfach nicht Kölns Kragenweite sind. Sondern auch, weil „die Zuschauer ein feines Gespür dafür haben, dass wir eine gute Saison spielen“, zeigte sich Sportchef Jörg Schmadtke nach den 90 Minuten dankbar. „Das ist für uns eine Verpflichtung, daran anzuschließen und weiterzumachen. Wir müssen uns zum Glück nicht jede Woche mit den Bayern messen. Jetzt kommt andere Aufgaben, denen müssen wir uns stellen.“

Kaum war das Spiel gegen München vorbei, richteten sich die Augen der Kölner auf die nächsten Wochen. Das dürfte auch Trainer Peter Stöger seinen Spielern noch im Mannschaftskreis auf dem Rasen gesagt haben. Nach den Spielen gegen den Tabellenzweiten (Leipzig) und den Tabellenführer (München) geht es nun gegen diejenigen, gegen die Punkten zur Pflicht wird, wenn die Geissböcke ihren Tabellenplatz weiter verteidigen wollen. Die nächsten Gegner heißen: Ingolstadt, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Gladbach.

Drei Konkurrenten zuhause, zwei Kellerkinder auswärts

Köln empfängt alle drei direkten Konkurrenten im oberen Tabellendrittel im heimischen Müngersdorf, wo der Effzeh zuletzt fast elf Monate ungeschlagen blieb. Dazu zwei Auswärtsspiele bei zwei Abstiegskandidaten – das sind die Spiele, in denen es um alles geht, in denen Köln punkten muss, in denen sich zeigen wird, ob der 1. FC Köln auch im Schlussspurt der Bundesliga noch oben mit dabei sein wird oder ins Mittelfeld abdriftet.

Weiterlesen: „Wir sind jetzt gefühlt seit sechs Monate Siebter“

1 Antwort
  1. Hannes I
    Hannes I says:

    das es gegen die Bayern sehr schwer werden würde dürfte jedem klar gewesen sein. Die nächsten Spiele gegen Mannschaften die gegen den Abstieg spielen, wie auch Mannschaften die demnächst europäisch spielen möchten wir es nicht weniger schwer werden. Um in Ingolstadt bestehen zu können wird man wohl ein bis zwei Gänge höher schalten müssen. Ich nehme Dominique Heintz gerne beim Wort:
    „Ab nächster Woche in Ingolstadt geht’s erst richtig los“
    Hoffentlich haben alle anderen Spieler diese Ausssage von ihm auch gehört

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