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Köln zweifelt an Roter Karte – Helmes lobt trotz Pleite

Die Siegesserie ist beendet, doch Patrick Helmes ist voll des Lobes: Die U21 des 1. FC Köln verlor zwar am Montagabend das Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen mit 1:3 (0:2), doch der Trainer der Geissböcke lobte sein Team und kritisierte die spielentscheidende Situation.

Köln – Dass die 19. Spielminute das Spiel entschieden hatte, darin waren sich alle Beteiligten einig. Sven Demandt, der Trainer der Essener, und Patrick Helmes, Kölns Erfolgscoach in der Regionalliga. Schiedsrichter Andreas Steffens hatte Stanley Ratifo für eine vermeintliche Tätlichkeit vom Platz gestellt.

Der Assistent hatte nicht seinen besten Tag

Köln kassierte in den fünf Minuten nach dem Platzverweis gleich zwei Tore. Damit war das Spiel entschieden. In Unterzahl kamen die Geissböcke nur noch einmal dank Roman Prokoph auf 1:2 heran, ehe RWE kurz vor Schluss mit einem Traumtor von Kamil Bednarski den sehenswerten Strich unter die Partie setzte.

Eins zu drei – Sven Müller ahnte wohl schon nach dem zweiten Gegentreffer das Endergebnis. (Foto: GBK)

 

„Das war eine normale Bewegung“, bewertete Helmes die Szene, die zur Roten Karte geführt hatte. Ratifo hatte Dennis Malura im Strafraum getroffen. „Der gegnerische Spieler kreuzt und läuft ihm in die Schussbewegung. Das war für den Schiedsrichter schwer zu erkennen, aber der Assistent hatte nicht seinen besten Tag.“ Schiri Steffens hatte sich bei der Bewertung der Situation auf einen Mann an der Linie verlassen.

Defensivorganisation nach Platzverweis ungenügend

Dennoch kassierte die Helmes-Elf in den Minuten nach dem Platzverweis zwei einfache Tore, die selbst in Unterzahl nicht hätten passieren müssen. Köln unsortiert, Essen eiskalt: Die Geissböcke zogen sich nicht schnell genug vor ihrem Strafraum zusammen, ließen RWE gewähren und so musste Sven Müller in kurzer Abfolge zwei Bälle aus seinem Tor holen. Das ungenügende Defensivverhalten unmittelbar nach der Roten Karte kostete Köln die Punkte.

Weiterlesen: „Wir haben ein großes Spiel gemacht“

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