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Wie viele Rückschläge kann der FC noch kompensieren?

Am Montag hat der 1. FC Köln den nächsten Verletzten beklagen müssen. Sehrou Guirassy fällt erneut aus, seine alte Muskelverletzung ist wieder aufgebrochen. Peter Stögers Kommentar fiel einfach aus: „Das ist natürlich Scheiße.“

Köln – Es vergeht keine Woche beim 1. FC Köln ohne neuerliche Meldungen über Verletzte. Am Sonntag musste Christian Clemens in der Kabine bleiben, konnte am Montag aber zumindest wieder mittrainieren. Ob es für die Partie am Dienstag gegen Eintracht Frankfurt reicht, ist noch offen.

Das ist natürlich Scheiße für den Jungen

Sicher ausfallen wird dagegen Sehrou Guirassy. Dessen Oberschenkelverletzung und Entzündung meldete sich nach der Partie in Hamburg wieder. Der Franzose konnte am Montag nur individuell trainieren. „Es hat wieder Probleme. Ich glaube zwar nicht, dass er wieder länger ausfallen wird. Aber es macht keinen Sinn“, sagte Trainer Peter Stöger.

Wieder Guirassy! Der 21-Jährige kommt einfach nicht auf die Beine. Nach seiner langwierigen Verletzung sollte er in den letzten Wochen wieder an die Maximalbelastung herangeführt werden. Doch kaum spielte er wieder Bundesliga, machte sein Muskelapparat wieder dicht. „Das ist natürlich Scheiße für den Jungen“, fasste Stöger die Situation des Stürmers treffend zusammen. Wann Guirassy, der erst sechs Kurzeinsätze absolvieren konnte, wieder mit dabei sein wird, ist offen.

Mal schauen, ob wir sie brauchen werden

Stattdessen trainieren nun mit Roman Prokoph und Stanley Ratifo zwei Stürmer der U21 mit. Prokoph ist mit 31 Jahren der Routinier und mit 17 Toren der Torjäger der Regionalliga-Elf. Ratifo (22) kam im Winter zum Effzeh und mauserte sich in kürzester Zeit zum Nationalspieler seines Heimatlandes Mosambik. Dass sie nun mittrainieren, gab Stöger offen zu, sei der Not geschuldet, dass neben Guirassy auch Yuya Osako und Artjoms Rudnevs ausfallen. „Sie sollen mittrainieren und die Abläufe kennen lernen“, sagte Stöger. „Mal schauen, ob wir sie brauchen werden.“

Das entscheidet sich am Dienstag nach dem Anschwitzen um 11.30 Uhr am Geißbockheim. Anschließend fährt der Effzeh mit dem Kader in ein Hotel, ehe um 20 Uhr die Partie gegen Eintracht Frankfurt im RheinEnergieStadion angepfiffen wird. Dann werden die Geissböcke die Frage beantworten müssen, wie viele personelle Rückschläge sie noch auffangen können. Denn klar ist: Der Kader ist noch einmal dünner geworden. Reicht die Kraft der verbliebenen Stammkräfte, um nach der Niederlage beim HSV in die Erfolgsspur zurückzufinden?

So könnte der Effzeh auflaufen: Horn – Sörensen, Subotic, Heintz, Hector – Olkowski, Höger, Lehmann, Rausch – Jojic – Modeste

Diese Spieler stünden als Alternativen bereit: Kessler – Maroh, Klünter, Risa, Özcan, Ciftci, Clemens, Zoller, Prokoph, Ratifo

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