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Drei Szenarios für einen Effzeh ohne Tony Modeste


Der 1. FC Köln ohne Anthony Modeste? In den vergangenen zwei Jahren war dies nicht vorstellbar. Der Franzose war mit 40 Toren in 68 Bundesliga-Spielen der große Leistungsträger beim Effzeh. Nun steht er vor dem Abschied aus Köln. Was würde ein Transfer für die Geissböcke bedeuten?

Köln/Ibiza – Am Samstag stieg er, der Transfer-Gipfel auf Ibiza: Jörg Schmadtke hatte geladen, sein Geschäftsführer-Kollege Alexander Wehrle flog ein, dazu China-Vermittler Franco Vranjkovic und Anwalt Chris Farrell. Wie der GEISSBLOG.KOELN aus Frankreich erfuhr, sind sich die Parteien deutlich näher gekommen. Ein Transfer von Anthony Modeste zu Tianjin Quanjian scheint immer wahrscheinlicher.

Der große Knackpunkt war die Ablöse. Schmadtke und Wehrle hatten sich auf eine Schmerzgrenze verständigt. Die bisherigen Gebote lagen von dieser Summe noch weit entfernt. Dem Vernehmen nach haben sich die Chinesen nun aber erheblich bewegt. Sollte es nun also tatsächlich zum Abschluss kommen, stellt sich die Frage: Was würde ein Abschied des Stürmers für den Effzeh bedeuten?

1. Szenario: Ein ähnlicher Spielertyp wird verpflichtet

Die erste Option lautet: Der Effzeh verpflichtet als Ersatz für Anthony Modeste einen Stürmer, der dem Franzosen in der Spielart und in den Anlagen ähnelt. Kopfballstark offensiv wie defensiv, stark mit dem Rücken zum gegnerischen Tor, dazu mit einem ausgeprägten Torinstinkt und dem sofortigen Abschluss im Strafraum. Ein solcher Spieler würde es Trainer Peter Stöger und der Mannschaft ermöglichen, die bisherigen Spielzüge beizubehalten, das eingespielte Korsett auf den neuen Mann in der Spitze einzustimmen und weiter den erfolgreichen Fußball der letzten Jahre spielen zu lassen.

Nächste Saison im Trikot des Effzeh? Jhon Cordoba. (Foto: MV)

Der bislang einzige Kandidat, der dieser Beschreibung zumindest auf den ersten Blick ähnelt und öffentlich genannt wurde, ist Jhon Cordoba vom 1. FSV Mainz 05. Der Spieler scheint einer Luftveränderung nicht abgeneigt, ist aktuell aber viel zu teuer (über zehn Millionen Euro). Zumindest dafür, dass er in den letzten zwei Jahren mit jeweils fünf Toren pro Saison nicht gerade Knipserqualitäten beweisen konnte. Er ist deswegen eher als Alternative zu Sehrou Guirassy anzusehen, dessen gesundheitlicher Zustand ungewiss ist. Ein echter Modeste-Ersatz wurde deshalb in der Öffentlichkeit noch nicht gehandelt.

Weiterlesen: Zwei weitere Szenarios – Uth weilt auch auf Ibiza

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