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Schalkes Di Santo wohl kein Kandidat beim Effzeh

Der 1. FC Köln ist auf der Suche nach neuen Stürmern. Nun ist Franco di Santo in die Lostrommel geworfen worden. Der Argentinier des FC Schalke 04 soll bei den Königblauen auf dem Abstellgleis stehen. Der GEISSBLOG.KOELN hörte nach – und bekam ein Dementi.

Köln – Schon im letzten Sommer gab es lose Gerüchte um ein Interesse des 1. FC Köln an Franco di Santo. Damals aber war klar: Der Argentinier war viel zu teuer, gerade erst ein Jahr im Dienst des FC Schalke 04 und mit einem Vertrag bis 2019 ausgestattet. Zudem lag sein Gehalt von knapp über vier Millionen Euro pro Jahr zuzüglich üppiger Prämien weit über der Verdienststruktur der Geissböcke.

Di Santo ohne Pflichtspiel-Tor in 2016/17

Inzwischen hat sich die Situation geändert: Der FC Schalke 04 wird in der kommenden Saison nicht international mit dabei sein, will seinen Kader unter Christian Heidel und Markus Weinzierl weiter umbauen, teure Altlasten abgeben und sich von Spielern trennen, die potentiell keine Zukunft mehr haben. Di Santo soll laut übereinstimmenden Medienberichten dazu gehören. Nur zwölf Bundesliga-Einsätze in der abgelaufenen Saison (drei Mal in der Startelf), dazu eine lange Leistenverletzung – für den 28-Jährigen verlief die zweite Saison auf Schalke erneut nicht gut.

Nach seinem Gala-Jahr beim SV Werder Bremen (14 Tore in 28 Spielen in der Saison 2014/15) kommt di Santo nicht mehr richtig auf die Füße. Kein einziges Pflichtspieltor gelang dem 1,93 Meter großen (und damit als Stoßstürmer ein eigentlich interessanter Kandidat für den Effzeh) Stürmer. Bei einem Transfer müsste der Spieler je nach Klub finanzielle Abstriche machen, und weil sein Kontrakt inzwischen nur noch zwei Jahre läuft und Schalke nicht böse wäre, den Angreifer von der Gehaltsliste zu haben, wäre ein Wechsel innerhalb der Bundesliga für mehrere Klubs finanzierbar.

Martin Braithwaite im Spiel gegen Deutschland. (Foto: MiS)

Klares „Nein“ aus di Santos Umfeld – Braithwaite schweigt

Auch für den Effzeh, der sich laut „SportBild“ angeblich mit di Santo befasst hat. Der GEISSBLOG.KOELN fragte nach und bekam eine klare Antwort aus dem Umfeld des Spielers: An den Gerüchten ist nichts dran. Di Santo würde zwar durchaus in das Kölner Beuteschema passen, doch aktuell scheint ein Transfer ausgeschlossen.

Dagegen ist mit Martin Braithwaite weiter ein anderen Angreifer in der Verlosung. Der dänische Nationalspieler machte seine Sache gegen Deutschland (1:1) gut, wusste durch seine Technik und Schnelligkeit zu gefallen. Doch anschließend schwieg er auf Nachfragen zu seiner Zukunft. Weder zu seinem generellen Wechselwillen noch zu Klubs wie dem Effzeh wollte sich der 26-Jährige äußern.

 

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7 Kommentare
    • Freddy
      Freddy says:

      Nein, für wen soll Gnabry denn spielen? Risse kommt doch zurück, Leo auf links, Osako in der Mitte und Gnabry ist kein Mittelstürmer. Also wo soll er spielen? Davon mal abgesehen, der wird ein Gehalt beziehen, was oberhalb von Modeste liegen dürfte, also keine Chance. Außerdem halte ich Gnabry für überbewertet, insbesondere, wenn man die Konstanz in Betracht zieht. Dieses Risiko geht Schmadtke nicht, ein Konstrukt wie RBL oder 1899 können das Risiko gehen, denn wenn Gnabry scheitert, dann holen die eben den nächsten. Darin ist der Unterschied zu unserem FC.

      • KSKChris
        KSKChris says:

        Cool. Dann können wir unser Transferbemühungen ja einstellen, schließlich haben wir schon 11 Spieler die den Ball einigermaßen gerade aus spielen können.

        Wo soll er spielen? In wie vielen Spielen haben Bittencourt, Risse und Osako denn zusammen auf dem Feld gestanden?

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