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Stöger widerspricht Modeste – "Bild" meldet China-Transfer


Es ist nicht das erste Mal, dass die „Bild“ einen Wechsel von Anthony Modeste nach China als perfekt vermeldet. Nun verkündet das Boulevard-Blatt erneut: Der Stürmer des 1. FC Köln wechselt doch zu Tianjin Quanjian. Zumindest eine Aussage von Peter Stöger lässt aufhorchen.

Köln – Es bleibt dabei: Erst, wenn der 1. FC Köln den Transfer vermeldet, wird Klarheit herrschen. Zu unsicher ist die Konstellation, wie die absurde Situation vor zwei Wochen zeigte, als mehrere Medien den Wechsel Modestes nach China bereits als perfekt verkündeten, dann aber zurückrudern mussten, weil der Effzeh den Deal platzen ließ.

Klar ist, dass Tony diesen Transfer machen möchte

Nun soll doch noch eine Einigung erlangt worden sein: für 35,7 Millionen Euro, wie die „Bild“ schreibt, nachdem die Parteien am Donnerstagabend noch einmal verhandelt hätten. Von den Klubs unterzeichnet sind die Papiere aber offenbar noch immer nicht, Vorsicht ist also weiterhin geboten. Denn dem Bericht zufolge soll Modeste am Abend seinen Spielervertrag bei den Chinesen unterschrieben haben – dies hatte er allerdings schon vor drei Wochen getan.

In neuen Verhandlungen mit China? Jörg Schmadtke. (Foto: GBK)

Nahrung bekommt das Gerücht dennoch, weil sich Peter Stöger am Donnerstagabend noch vor Erscheinen des Berichts zu Modeste geäußert hatte. Am Rande einer Veranstaltung in Bonn erklärte der FC-Trainer dem „Sport-Informations-Dienst“: „Wie der Stand der Verhandlungen ist, weiß ich nicht. Klar ist, dass es ein Angebot gibt. Klar ist für mich auch, dass Tony, wenn es möglich ist, diesen Transfer machen möchte.“

Jetzt scheint Modeste doch zu wollen

Damit widersprach Stöger seinem Spieler. Modeste hatte noch am Sonntag erklärt: „Ich habe immer gesagt, dass ich gehen würde, wenn sich die Klubs einigen – aber nie, dass ich gehen will.“ Nun soll der Wunsch offenbar doch stärker sein. Dennoch bleibt es dabei: Perfekt ist der Transfer erst, wenn alle Parteien unterschrieben haben. Und das ist noch nicht der Fall.

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