Suche nach den Abläufen: Zwei Tests für die Abstimmung

Der 1. FC Köln bestreitet am Montagabend sein erstes von zwei Testspielen im Trainingslager in Kitzbühel. Die Geissböcke haben dafür am Sonntag die erste System- und Taktik-Einheit eingelegt. Peter Stöger will von seiner Mannschaft deshalb auch einiges sehen.

Kitzbühel – Der FC Bologna ist nach Eintracht Braunschweig der zweite echte Härtetest für die Geissböcke in der Vorbereitung. Mit insgesamt sechs Testspielen bestreiten die Kölner verhältnismäßig wenige Vergleiche mit anderen Mannschaften in der Vorbereitung. Umso wichtiger sind die nun anstehenden Spiele gegen Bologna und Linz am Dienstag.

Ausgangspunkt bleibt die 4-4-2-Grundformation

Am Sonntag baten Stöger und sein Assistent Manfred Schmid erstmals in Kitzbühel die Spieler zur System- und Taktikbesprechung. Das österreichische Trainer-Duo ging die Abläufe in der 4-4-2-Grundformation durch: das defensive Verschieben in den Ketten, das Übernehmen von Positionen, wenn Spieler ausfallen sowie der Spielaufbau aus einer Dreierkette heraus.

„Die Spieler fordern das ein. Man mag es nicht glauben. Aber sie wissen, dass es für die Abläufe wichtig ist“, sagte Stöger anschließend. „Wir wiederholen die Dinge und sprechen an, was wir in der letzten Saison nicht so gut gemacht haben. Andere Dinge werden wir neu aufnehmen, ohne unseren Ansatz komplett zu verändern.“ Es ist davon auszugehen, dass der Effzeh zunächst an seiner Grundformation der letzten Saison festhalten wird. Doch diese hatte schon während der vergangenen Spielzeit je nach Gegner variiert.

Die, die schon länger dabei sind, müssen es vorleben und mithelfen

Wichtig war die Einheit am Sonntag vor allem für die Neuzugänge. „Für sie ist es etwas schwieriger. Deswegen ist es wichtig, dass die, die schon länger dabei sind, alles wieder in Fleisch und Blut haben, um es vorleben und mithelfen zu können.“ Das gilt auch für die Tests gegen Bologna und Linz. Immer wieder forderte Schmid die Spieler auf, klare Anweisungen zu geben, lautstark zu kommunizieren und die Mitspieler zu dirigieren. In den vergangenen Jahren war bekanntlich die taktische Disziplin eine der großen Kölner Stärken.

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