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Marcel Risse über Tränen, den Baustein Modeste & das Derby


Marcel Risse ist zurück. Der Rechtsaußen des 1. FC Köln hat seinen Kreuzbandriss überwunden und steht in Kitzbühel wieder voll im Mannschaftstraining. Am Montagabend gegen den FC Bologna könnte er acht Monate nach seiner schweren Verletzung sein Comeback feiern.

Kitzbühel – Der GEISSBLOG.KOELN traf den 27-Jährigen in Österreich zum Interview. Risse machte Hoffnung, gegen Mönchengladbach wieder mit dabei sein zu können und sprach über seinen Kampf zurück sowie über die neue Spielausrichtung in der Offensive nach dem Abgang von Anthony Modeste.

Es fühlt sich alles sehr gut an

GBK: Herr Risse, die wichtigste Frage zuerst: Wie geht es Ihnen nach Ihrem Kreuzbandriss und den muskulären Problemen der letzten Wochen?
MARCEL RISSE: Seit wir hier in Kitzbühel sind, habe ich immer mit der Mannschaft trainieren können. Die Oberschenkel-Beschwerden sind abgehakt, das Knie hält und fühlt sich gut an. Deswegen bin ich froh, hier alles mitmachen und jeden Tag auf dem Platz stehen zu können.

Bis zum DFB-Pokal-Spiel in Bremerhaven sind es noch zwei Wochen, bis zum ersten Spieltag in Mönchengladbach drei. Reicht die Zeit für Sie, um dabei zu sein?
Das ist eine schwere Frage. Es fühlt sich alles sehr gut an. In Sachen Ausdauer und Spritzigkeit habe ich vielleicht noch etwas Rückstand, aber ich hoffe, dass ich das durch die Testspiele und Trainingseinheiten schnell aufholen kann.

Und dass Sie dann in Gladbach wieder auf dem Platz stehen können.
Das wäre natürlich großartig. Es wäre ein Traum, wenn es bis dahin klappt.

Lange brauche ich nicht mehr

Peter Stöger sieht eigentlich keinen körperlichen Rückstand mehr.
Es sind am ehesten die Spielformen, an die ich mich noch gewöhnen muss. In der Reha konnte ich ja nicht mit mir selbst sechs gegen sechs spielen. Dafür muss ich mir noch das Gefühl erarbeiten. Die plötzlichen Bewegungen, das Abstoppen, die Drehungen – das konnte ich in der Reha nur simulieren. In Realität ist das anders aus, aber das fällt mir von Tag zu Tag leichter. Lange brauche ich nicht mehr.

Weiterlesen: „Da kam mir die eine oder andere Träne“

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