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Noch drei Tage: Welchen Weg wählt Pawel Olkowski?


In Fußball-Europa wird über die Verkürzung der Transferperiode im Sommer diskutiert. In diesem Jahr läuft sie aber noch bis zum 31. August 2017. Drei Tage hat also auch der 1. FC Köln noch, um eventuell einen letzten Transfer zu tätigen – ob Zugang oder Abgang. Letzterer könnte Pawel Olkowski werden. Der Pole ist unzufrieden.

Köln – Im Trainingslager in Kitzbühel wollte Pawel Olkowski noch nicht mit der Sprache rausrücken. Im Interview mit dem GEISSBLOG.KOELN hielt sich der 27-Jährige zurück, erklärte, um seine Chance kämpfen zu wollen. Doch schon vor vier Wochen war klar: Würde ein Verein kommen, der für den Polen interessant wäre, würde sich der Rechtsverteidiger mit dem Effzeh über einen Wechsel unterhalten.

Olkowski für einen Transfer gesprächsbereit

Das Motto: Gibt es einen Klub, der bereit ist, eine für die Geissböcke interessante Ablösesumme zu zahlen, wäre der Effzeh ebenso gesprächsbereit wie Olkowski. Der Pole hat nicht nur seinen Stammplatz verloren. In den ersten drei Pflichtspielen stand Olkowski nicht einmal im Kader. Keine Chance auf Einsätze, wenig Hoffnung auf Besserung, schließlich hat Lukas Klünter dem Rechtsverteidiger den Rang abgelaufen. Europa League hin oder her, dem 27-Jährigen dürfte es nicht reichen, aus der Reservistenrolle heraus auf ein paar Startelf-Einsätze pro Saison zu hoffen.

Schon länger gibt es Gerüchte aus Olkowskis Heimatland, wonach der Pole einen Wechsel forcieren könnte. Diese waren bis zum Saisonbeginn lediglich Gerüchte. Nun weiß Olkowski um sein Standing, nachdem er dreimal in Folge nicht für den Spieltags-Kader berücksichtigt wurde. Ein klares Signal des Trainerteams an den Rechtsverteidiger, der alternativ auch rechts offensiv spielen könnte. Doch dort werden hinter Marcel Risse Christian Clemens und Simon Zoller bevorzugt.

Der Effzeh kann sich unzufriedene Spieler nicht leisten

Nicht unbedingt immer mit Erfolg, wie der schwache Clemens-Auftritt gegen den HSV zeigte. Doch Olkowski darf nicht darauf hoffen, wie einst in der Saison 2015/16 rechts offensiv eingesetzt zu werden. Stattdessen denkt der Pole laut GBK-Informationen über einen Vereinswechsel nach. „Sollte es unzufriedene Spieler geben, ist noch niemand an mich herangetreten, der sich verändern möchte“, sagte Peter Stöger am Montag. Der FC-Coach rechnet aktuell damit, mit dem unveränderten Kader über den 31. August hinaus zusammenzuarbeiten.

Einen Last-Minute-Abgang ausschließen wollte der Österreicher jedoch nicht. „Ich bleibe dabei: Wenn sich jemand verändern will oder unzufrieden ist, dann würden wir uns das anhören.“ Unzufriedene Spieler, so Stöger, könne sich der Klub nicht erlauben durch die Saison zu schleppen. Dazu gehört mit Sicherheit Olkowski. Saisonübergreifend hat er seit elf Spielen keine einzige Einsatzminute zu verzeichnen. Der Anspruch des Ex-Nationalspielers dürfte ein anderer sein.

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