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Sturmspitze im Pokal: Guirassy, Rudnevs oder doch Cordoba?


„Ich weiß nicht genau, wann er wieder zu belasten ist.“ Diese Worte von Peter Stöger am Dienstag versehen den Einsatz von Jhon Cordoba für den 1. FC Köln im DFB-Pokal mit einem Fragezeichen. Als Ersatz für den Kolumbianer bieten sich Sehrou Guirassy und Artjoms Rudnevs an.

Köln – „Ein bisschen was“ habe er schon im Kopf, wenn es um die Startformation gehe, sagte Peter Stöger am Dienstag. „Ich bekomme täglich zu lesen, dass es vier, fünf, sechs Brennpunkte im Kader gibt. Da habe ich also einiges zu überlegen“, ergänzte der Österreicher süffisant.

Zuletzt nur ein Tor aus dem Spiel heraus

Der Trainer des 1. FC Köln befindet sich in einer schwierigen Situation. Das Erfolgs-Sturmduo der letzten Saison steht teilweise gar nicht mehr (Anthony Modeste) und teilweise vorübergehend (Yuya Osako) nicht zur Verfügung. In den Testspielen der Vorbereitung hakte das Offensivspiel noch gewaltig. Nur im ersten von sechs Spielen gelang ein Sieg. Die weiteren fünf Partien endeten allesamt Unentschieden und allesamt mit einem Problem: Köln erzielte nur noch ein Tor aus dem Spiel heraus (Rudnevs in Braunschweig). Die restlichen fünf Tore fielen nach Standardsituationen.

Verletzt im Testspiel in Steinbach: Jhon Cordoba. (Foto: GBK)

Gegen die Leher Turnerschaft am Samstag muss dies freilich besser werden, wenngleich die Hürde ungleich niedriger liegen dürfte als eine Woche später zum Bundesliga-Start im Derby bei Borussia Mönchengladbach. Ein überzeugender Auftritt in Bremerhaven wäre für das Selbstbewusstsein der Kölner durchaus hilfreich, wenngleich Stöger bereits erklärte: „Da geht es nicht ums Schönspielen, da geht es nur ums Weiterkommen.“ In den letzten Jahren hielten sich die Kölner in Runde eins als klarer Favorit immer schadlos, dies soll am Samstag so bleiben.

Ich würde behaupten, dass Jhon relativ viel verträgt

Wer dabei im Sturmzentrum agieren wird, ist noch offen. Jhon Cordoba wäre wohl die Wahl Nummer eins. Der Neuzugang vom 1. FSV Mainz 05 jedoch verletzte sich im letzten Test gegen Steinbach an Becken und Rippen, kann zur Zeit nicht trainieren. „Ich würde behaupten, dass Jhon relativ viel verträgt“, urteilte Stöger. „Der geht nicht bei einer Kleinigkeit raus. Wie er das verkraftet, werden wir sehen.“

Weiterlesen: Gespräch mit Guirassy, Rudnevs verbessert

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