Videobeweis mit Schwächen: Verbesserung im Derby?

Der zu dieser Saison neu eingeführte Videobeweis sollte eigentlich für eine Entlastung der Schiedsrichter sorgen. Bereits am ersten Spieltag offenbarte dieser aber bereits Einschränkungen, die die DFL nicht hinnehmen will, aber erst einmal Kritik einstecken muss. 

Köln. Beim Eröffnungsspiel am Freitagabend zwischen Bayern München und Bayer 04 Leverkusen bewahrte der Video-Assistent den Unparteiischen Tobias Stieler vor einem Fehler. Nach Rücksprache mit dem Video-Schiri entschied Stieler richtigerweise auf Foulelfmeter für Bayern München. Am Samstagnachmittag kam es allerdings, wie zuvor schon im Supercup, zu massiven technischen Problemen. Die DFL zeigte sich verärgert über den Dienstleister Hawkeye. „Trotz einer umfassenden Vorbereitungsphase, die nach der Premiere beim Supercup am 5. August noch einmal intensiviert wurde, war der Betrieb bei drei Begegnungen nicht oder vorübergehend nicht möglich. Zudem stand bei keinem Spiel die zur Unterstützung bei Abseitsentscheidungen vorgesehene kalibrierte Hilfslinie zur Verfügung“, erklärte die Deutsche Fußball Liga noch am Samstagabend.

Störungsfreier Einsatz für das Derby in Gladbach 

Eine nicht akzeptable Situation: Für die heutigen Spiele zwischen dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt sowie dem rheinischen Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem Effzeh arbeite man laut DFL „unter Hochdruck an einem störungsfreien Einsatz des Video-Assistenten“.

Ungeachtet dessen wird die DFL in der kommenden Woche das Gespräch mit Hawkeye suchen, um die Hintergründe der technischen Probleme und die daraus resultierenden Konsequenzen offenzulegen.

 

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