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Aus Paris angereist: FC-Fan nach Jubel abgeführt


Der FC Arsenal hatte die Fans des 1. FC Köln davor gewarnt, aber so richtig hatte sich niemand vorstellen können, dass es so kommen würde. Doch Anhänger der Geissböcke sind wegen ihres Torjubels aus dem Emirates Stadium noch während des Spiels gegen den FC Arsenal geworfen worden.

London – Wenn Fußballfans nicht mehr friedlich im gegnerischen Stadion jubeln dürfen, dann muss etwas schrecklich schief laufen. Mehrere Fans der Geissböcke sind am Donnerstagabend noch während des Spiels von Ordnern aus dem Emirates Stadium entfernt worden, weil sie im Heimbereich der Tribüne lautstark das 1:0 durch Jhon Cordoba für den Effzeh bejubelt hatten.

Der GEISSBLOG.KOELN erfuhr: Einer der Fans war extra aus Paris angereist, um das erste Spiel der Geissböcke auf europäischer Bühne nach 25 Jahren live verfolgen zu können. Er hatte sich über den Zweitmarkt in London die Dauerkarte eines Arsenal-Anhängers besorgt und saß somit in einem Block der Gunners-Anhänger auf der Gegengeraden.

Doch schon wenige Minuten nach dem Torjubel endete ihre Freude über das Spiel und das Abenteuer London: Mehrere umsitzende Arsenal-Anhänger beschwerten sich bei Ordnern über den offensichtlichen FC-Fan unter ihnen. Daraufhin wurde der Mann von seinem Sitz entfernt und aus dem Stadion begleitet. Die Karte musste er abgeben, das Spielerlebnis war für ihn beendet. Arsenal hatte sich im Vorfeld des Spiels geweigert, dem Effzeh mehr Auswärtstickets zur Verfügung zu stellen. Stattdessen erklärte der Klub das Spiel offiziell für ausverkauft, während auf den Oberrängen tausende Plätze im weiten Rund des Emirates verwaist blieben.

„Aufgrund der enormen Nachfrage nach Tickets wäre es aus unserer Sicht wünschenswert gewesen, Gästefans mehr Karten zu ermöglichen als die vorgeschriebenen fünf Prozent der Stadionkapazität“, ließ der 1. FC Köln am Tag nach dem Spiel wissen. Der FC Arsenal zeigte sich davon allerdings unbeeindruckt, ließ lediglich wissen, dass gegen alle Arsenal-Kartenbesitzer ein Verfahren eingeleitet werden würde, sollten diese ihre Tickets – wie im Falle des Kölner Fans aus Paris – an FC-Anhänger abgegeben haben.

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