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Endlich wieder zu Null: Defensive als Kopfsache

Im sechsten Saisonspiel hat es endlich geklappt: Der 1. FC Köln ist erstmals in dieser Saison ohne Gegentor geblieben und hat sich somit den ersten Punkt gesichert. Beim Aufsteiger Hannover 96 bekam die Fünferkette einiges zu tun, wirkte nicht immer sicher und hielt doch stand.

Köln – Der Effzeh kann es doch noch: Was in den letzten vier Jahren die große Stärke war, ließen die Kölner in den ersten fünf Saisonspielen gänzlich vermissen: eine stabile und geordnete Defensive. 13 Gegentore kassierte der Effzeh in den ersten fünf Liga-Spielen – und das, obwohl Peter Stöger in zuvor 107 Spielen mit dem FC in Deutschlands Oberhaus ganze 18 torlose Unentschieden hatte verzeichnen können.

Wir dürfen nichts schönreden, aber die Basis war da

In Hannover aber kehrte die Stabilität erstmals zurück. Bereits gegen Eintracht Frankfurt ließen die Kölner nur wenige Chancen zu, verloren am Ende durch einen strittigen Elfmeter, dem ein individueller Patzer von Dominic Maroh vorausgegangen war. Nun blieb der Kasten von Timo Horn erstmals seit der 1. Runde im DFB-Pokal sauber.

Durch das torlose Remis tat der Effzeh einen ersten kleinen Schritt und festigte die Defensive durch eine Fünferkette mit Maroh, Sörensen und Heintz in der Innenverteidigung. Für letzteren war das Ergebnis nach den herben Pleiten in letzter Zeit eine Wohltat. „Ich freue mich, dass wir zu Null gespielt haben. Defensiv war heute immer einer da, so muss das sein. Wir wollten gewinnen, aber die erste Devise war, dass hinten die Null stehen musste. Das war wichtig für den Kopf. Jetzt wissen wir, dass wir es können“, freute sich Heintz nach der Partie, fügte aber auch wohlwissend an: „Wir dürfen nichts schönreden, aber die Basis war da. So kommt man unten raus.“ Eine Basis, die der Effzeh allerdings gegen den deutlich höher einzustufenden nächsten Gegner, RB Leipzig, erst bestätigen muss.

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