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Nach fünfter Pleite: "Die Jungs sind sehr selbstkritisch"

Die U21 des 1. FC Köln hat einen wahrhaftigen Fehlstart in der Regionalliga West hingelegt. Nach sechs Spielen steht die Helmes-Elf mit nur einem Zähler auf dem letzten Tabellenplatz. Insbesondere die Chancenverwertung lässt bei den Geissböcken zu wünschen übrig. 

Köln/Wattenscheid. Nach dem ersten Punktgewinn der Saison unter der Woche gegen den Bonner SC wollte die U21 des Effzeh am Samstagmittag unbedingt nachlegen und den ersten Sieg einfahren. Die Kölner hatten sich gegen die bis dato ebenfalls noch sieglose SG Wattenscheid 09 viel vorgenommen. Nach den 90 Minuten hingen die Köpfe der Geissböcke jedoch wieder tief und der letzte Tabellenplatz bleibt nach nun sechs gespielten Runden Realität. Kurz vor Ende der Partie erzielte Matthias Tietz für die SG 09 den Siegtreffer.

„Wir haben unsere Torchancen erneut nicht genutzt und hinten einmal geschlafen. Ein Punkte wäre völlig okay gewesen“, resümierte Patrick Helmes und fügte an: „Wenn man immer ein Tor mehr kassiert als man schießt, kann man eben nicht gewinnen.“

Chancenverwertung mangelhaft  

Wie in den fünf Spielen zuvor zeigte sich das größte Manko in der Chancenverwertung. Bereits in der Vorbereitung hatte sich angedeutet, dass sich die Mannschaft von Ex-Nationalstürmer Helmes vor dem gegnerischen Tor schwer tut. Gleich vier Spiele in Folge blieb der Effzeh in der Vorbereitung ohne eigenen Treffer. Ein Problem, das das Team nun mit in die Regionalliga-Saison geschleppt hat. In den bisherigen sechs Spielen gelangen lediglich vier Treffer. Zu wenig, wenn man gleichzeitig Gegentore nicht verhindern kann. Denn in keinem der Spiele stand bei den Kölnern hinten die Null.

Ein energischer Patrick Helmes im Kreis seiner Mannschaft. (Foto: GBK)

„Wenn du selbst kein Tor erzielst, musst du sie hinten zumindest verhindern“, gab auch Helmes nach dem Spiel in Wattenscheid zu. Insbesondere beim 1:1 gegen den Bonner SC hatte der Effzeh zahlreiche Chancen auf den Sieg vergeben. Hier hätte die Begegnung bereits nach 60 Minuten zugunsten der Geissböcke entschieden sein können, doch das Tor ist im Angriff derzeit wie vernagelt.

Mannschaft übt sich in Selbstkritik 

Mit jeder weiteren Niederlage wird es für die die Kölner Truppe schwieriger, unten wieder heraus zu kommen. „Natürlich ist die Situation jetzt gefährlich“, weiß auch Helmes. „Aber die Jungs sind sehr selbstkritisch und arbeiten an sich.“ Nach dem Spiel des Tabellenletzten gegen den vorletzten aus Wattenscheid wartet am kommenden Wochenende das nächste Kellerduell auf den Effzeh-Nachwuchs. Dann ist der SV Westfalia Rhynern 1935 zu Gast in der Domstadt.

Der Aufsteiger konnte wie die Kölner noch keine Partie für sich entscheiden und steht nach dem Wattenscheider Sieg nun direkt vor dem Effzeh auf dem vorletzten Rang. Von einer besonders wichtigen Partie will Helmes aber nichts wissen. „Wir gehen an jedes Spiel mit der gleichen Einstellung heran und wollen natürlich endlich unseren ersten Sieg einfahren.“

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