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Abwärtsspirale: Die Chronik der Nackenschläge


Nein, ein Unentschieden beim VfB Stuttgart wäre beileibe kein Quantensprung für den 1. FC Köln gewesen. Doch die bittere Niederlage setzt die Reihe an Nackenschlägen fort, die der Effzeh in dieser Saison bislang erlebt.

Köln – Peter Stöger machte keinen Hehl aus den Folgen der 1:2-Niederlage beim VfB. „Diese Endphase wird jetzt schwierig sein für die Spieler zu verarbeiten.“ Timo Horn sprach von „Schicksal“. Leonardo Bittencourt sagte trotzig: „Sie werden von mir nicht hören, dass diese Mannschaft aufgeben wird. Das wird nicht passieren.“

Kein Mitleid angebracht

Nach gerade einmal acht Spieltagen wäre dies trotz nur eines Punktes auf dem Konto auch reichlich früh in der Saison. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt sechs Punkte. Am Sonntag kommt es zum Krisen-Duell schlechthin: Der Effzeh als Tabellenletzter empfängt den drei Punkte besser platzierten Vorletzten aus Bremen. Ein Sieg über Werder und der Effzeh wäre zurück im Spiel.

Doch dafür müssen sich die Geissböcke erst einmal erholen. Von Stuttgart, aber auch von einer Reihe weiterer Rückschläge, die den Europa-League-Teilnehmer in dieser Saison bereits ereilte. Mitleid ist nicht angebracht, schließlich waren in den letzten Spielen genügend Chancen vorhanden, um endlich Punkte einzufahren. Doch die mentale Verfassung aufrecht zu erhalten, um weiter an die eigene Stärke zu glauben, wird immer schwieriger.

Abwärtsspirale beginnt am 3. Spieltag

Der Saisonbeginn verlief zunächst noch ohne Zwischenfälle. Die Niederlage bei Borussia Mönchengladbach war ärgerlich und verdient, am Ende aber ein Szenario, das man zumindest hatte einkalkulieren müssen. Der erste echte Rückschlag war die 1:3-Heimpleite gegen den HSV, die zustande kam, obwohl die Geissböcke überlegen waren, eine halbe Stunde in Überzahl spielten, aber zu viele Chancen liegen ließen. So richtig begann die Abwärtsspirale allerdings erst ab dem dritten Spieltag.

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