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Mit Handwerker gegen den Ex-Klub? Wohin mit Zoller?

Es ist wieder Derbyzeit am Rhein: Der 1. FC Köln reist am Samstag zu Bayer 04 Leverkusen die wenigen Kilometer auf die andere Rheinseite. In der BayArena wollen die Geissböcke den Schwung aus dem DFB-Pokal mitnehmen und den Trend der letzten Wochen bestätigten.

Köln – Die Leistungskurve zeigt eindeutig nach oben. Nun soll es auch in Form von Ergebnissen endlich wieder klappen. Mit dem Rückenwind aus dem 3:1 in Berlin fahren die Geissböcke mit Selbstbewusstsein nach Leverkusen. Doch dort trifft der Effzeh auf die Offensivmaschinerie unter Neu-Trainer Heiko Herrlich. Elf Tore in den letzten drei Spielen, die Bayer-Offensive ist gut drauf. Allerdings ähnlich anfällig ist die Defensive.

Lehmann kehrt in die Startelf zurück

Das weiß auch Peter Stöger, weshalb er noch grübelt, welche Formation er in Leverkusen aufbieten wird. Verlass ist inzwischen wieder auf die FC-Abwehr, die sich um den Routinier Dominic Maroh und Dominique Heintz stabilisiert hat. Weil Konstantin Rausch noch grippegeschwächt ist, könnte links wie in Berlin Jannes Horn beginnen. Rechts machte Frederik Sörensen bei der Hertha einen guten Job und könnte erneut in der Startformation stehen.

Im Mittelfeld hofft Stöger auf die Rückkehr seines Kapitäns. Matthias Lehmann könnte für Milos Jojic in die Startelf rücken, neben ihm würde der zuletzt starke Salih Özcan auflaufen. Doch damit hören die Klarheiten auf. Leonardo Bittencourt wird zwar ebenfalls sicher beginnen, doch noch ist nicht klar, ob links oder rechts. Tim Handwerker empfahl sich mit einem selbstbewussten Auftritt in Berlin für einen weiteren Startelfeinsatz, noch dazu gegen seinen Ex-Klub. Im Sommer war der 19-Jährige aus Leverkusen nach Köln gewechselt.

Zoller, Osako und Handwerker – zwei aus drei

Doch in Berlin ließ Stöger Yuya Osako zunächst auf der Bank und brachte in der Sturmspitze Simon Zoller und Sehrou Guirassy. Beide machten starke Spiele und hätten eine weitere Chance in dieser Besetzung verdient. Für Guirassy wird dies wohl sicher gelten, zumal Claudio Pizarro weiter verletzt ausfällt. Zoller dagegen könnte aus dem Zentrum wieder auf den rechten Flügel weichen, um Osako im Zentrum Platz zu machen. Dann säße Handwerker auf der Bank, während Bittencourt links beginnen würde. Oder setzt Stöger doch auf die Youngster-Reihe auf links mit Horn und Handwerker? Zumindest hat der Österreicher wieder einige Optionen. Das war in den letzten Wochen nicht immer so.

So könnte der Effzeh spielen: T. Horn – Sörensen, Maroh, Heintz, J. Horn – Zoller, Lehmann, Özcan, Bittencourt – Osako, Guirassy

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