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Sammer: FC schafft Wende dank Stöger und Pizarro

Ex-Nationalspieler Matthias Sammer ist davon überzeugt, dass sich der 1. FC Köln mit Peter Stöger in dieser Saison noch ins gesicherte Mittelfeld wird retten können. Dazu könnte auch Claudio Pizarro beitragen. Das sagte der 50-Jährige im Interview mit „Eurosport“.

Köln – „Traurig“ sei er, sagt Sammer, wenn er auf die Situation des 1. FC Köln blicke. Der ehemalige Meistertrainer von Borussia Dortmund und Sportdirektor des FC Bayern München fürchtet zwar, dass in Köln irgendwann die gleichen Mechanismen der Liga greifen könnten wie bei Klubs wie dem VfL Wolfsburg oder dem FC Bayern München, wo die Trainer bereits ausgetauscht wurden.

Dann habe ich noch größeren Respekt vor ihm

Doch Sammer glaubt, dass der Effzeh mit Stöger aus der Krise kommen wird. Nach den „grandiosen“ Leistungen der Kölner unter dem Österreicher in den letzten Jahren „wäre ich traurig, wenn es jetzt in einer ersten kritischen Phase sofort zu bröckeln beginnen würde“, so Sammer, „weil Peter Stöger diesem Klub sehr gut getan hat in den letzten Jahren“. Deswegen müsse der Klub und durch die Person Jörg Schmadtke den Trainer jetzt „stützen und stärken, um gemeinsam da wieder rauszukommen“.

Stöger hatte zu Wochenbeginn erklärt, der „nächste große Schritt“ in seiner Karriere wäre, „aus dieser Situation unbeschadet herauszukommen“. Diese Antwort hat Sammer imponiert. „Die Menschlichkeit, die in dieser Aussage steckt, ist nicht hoch genug einzuschätzen. Deshalb ist Peter Stöger auch für die Bundesliga etwas Besonderes. Wenn er dieses Ziel erreicht, habe ich noch größeren Respekt vor ihm als ohnehin schon.“

Die Jungs werden noch mit den Ohren schlackern

Ein Spieler, so glaubt Sammer, wird Stöger beim Erreichen dieses Ziels helfen können. „Claudio Pizarro ist ein Torjäger, ein fantastischer Fußballer, ein wunderbarer Mensch und ein kleines Schlitzohr. Gerade jetzt weiß er, was die Kölner benötigen. Er kann genau der Rhythmusbrecher sein, den die Kölner brauchen“, so Sammer, der mit dem Peruaner beim FC Bayern zusammengearbeitet hat. Auch das Alter ist für Sammer kein Argument gegen den 39-Jährigen. „Claudio weiß, wie es geht. Was er in der Box kann, ist so außergewöhnlich, da werden die Jungs noch mit den Ohren schlackern.“ Mit Stöger und Pizarro könne der FC „am Ende der Saison noch auf Platz neun oder zehn landen“, glaubt Sammer. Am Freitagabend treffen die Geissböcke auf dessen Ex-Klub VfB Stuttgart.

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