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Nur ein Training: Reicht es für Osako beim VfB?


Es ist nicht so, als hätte der 1. FC Köln nicht schon genug Sorgen vor dem Spiel beim VfB Stuttgart. Doch weil das Duell beim Aufsteiger bereits am Freitagabend stattfinden wird, kommt eine weitere Frage hinzu: Wird Yuya Osako bereit sein nach der Länderspiel-Pause?

Köln – Der Japaner landet erst am heutigen Mittwochnachmittag in Köln, nachdem er in den vergangenen Tagen mit der japanischen Nationalmannschaft zwei Testspiele absolviert hat. Alles andere als optimal, zumal die Geissböcke nach dem Ausfall von Jhon Cordoba ohnehin mit Sturm-Problemen zu kämpfen haben.

Anpfiff für Osako in der Nacht um 3.30 Uhr

Osako galt als heißester Kandidat für die Position in der Sturmspitze. Zwar ärgerte man sich am Geißbockheim, dass der 27-Jährige zu zwei belanglosen Länderspielen abkommandiert und eine Bitte des Effzeh auf Verzicht abgelehnt worden war. Doch Trainer Peter Stöger war zuversichtlich, Osako werde sich taktisch nicht groß umstellen müssen, da er die Mannschaft und die Abläufe kenne. Doch mit Osako statt Cordoba (oder wie in den vergangenen zwei Jahren Anthony Modeste) würde sich das Spiel in die Sturmspitze merklich verändern. Eine Woche Training hätte den Kölnern durchaus geholfen.

Nun kommen mehrere körperliche Probleme hinzu. Das Spiel in der Mercedes-Benz-Arena wird um 20.30 Uhr angepfiffen, Osakos innere Uhr hatte sich in der letzten Woche aber auf die japanische Zeitzone (sieben Stunden später) eingestellt, das Stuttgart-Spiel beginnt dort umgerechnet in der Nacht auf Samstag um 3.30 Uhr. Zum Jetleg kommen die generellen Reisestrapazen. Rückkehr am Mittwoch, eine regenerative Einheit am Abend, Abschlusstraining am Donnerstag, Anreise nach Stuttgart am Freitag, Spiel am Abend. Eine optimale Vorbereitung sieht anders aus.

Verstärktes Mittelfeld oder Doppelspitze?

Dennoch wird Stöger nicht auf den Japaner verzichten wollen. Weil Cordoba ausfällt, wird Osako entweder vor einem verstärkten Mittelfeld in die Sturmspitze rücken oder neben einem zweiten Angreifer agieren. Zur Auswahl stehen Claudio Pizarro, Simon Zoller und Sehrou Guirassy.

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