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Sorgen um Cordoba: Droht der nächste Ausfall?

Jhon Cordoba hat sich am Sonntag gegen RB Leipzig am linken Oberschenkel verletzt. Der Kolumbianer musste in der 54. Minute ausgewechselt werden und droht dem 1. FC Köln nun auszufallen. Die Geissböcke geraten im Angriff immer mehr in die Bredouille, denn Claudio Pizarro ist noch nicht fit für 90 Minuten.

Köln – Es lief die 54. Minute, als bei Jhon Cordoba nichts mehr lief. Ein Sprintduell um den Ball, ein falscher Tritt, ein Schrei, ein Griff an den linken hinteren Oberschenkel: Cordoba fiel auf den Boden, und mit ihm sank ein Teil der Kölner Hoffnung, gegen RB Leipzig noch etwas reißen zu können.

Ich gehe von einer Muskelverletzung aus

Eine Diagnose wird freilich erst am Montag feststehen, wenn der Kolumbianer näher untersucht werden wird. Doch die Bilder sprachen bereits in den Sekunden nach der Verletzung für sich. Die Auswechslung signalisierte Dr. Peter Schäferhoff sofort, nach einer kurzen Behandlung humpelte Cordoba in Richtung Ersatzbank und wurde von Trainer Peter Stöger erst einmal in den Arm genommen.

„Ich gehe von einer Muskelverletzung aus“, sagte Stöger später auf der Pressekonferenz. „Aber er muss natürlich erst untersucht werden. Dann können wir sagen, wie schwer die Verletzung ist.“ Stöger erklärte aber bereits, dass er nicht davon ausgehe, dass der 24-Jährige rechtzeitig für das nächste Spiel gegen den VfB Stuttgart fit werden wird. Am Sonntag kam für Cordoba der gerade erst verpflichtete Claudio Pizarro zu seinem Debüt für den 1. FC Köln. Doch weil der 38-Jährige nach einer dreimonatigen Spielpause längst nicht fit ist für 90 Minuten Bundesliga, würde ein Cordoba-Ausfall noch schwerer wiegen.

Erste Option Osako muss nach Japan

Alternativen bieten sich aktuell kaum an. Simon Zoller ist noch verletzt, der Vertrag mit Artjoms Rudnevs wurde aufgelöst, Sehrou Guirassy zeigte gegen Belgrad eine erschreckende Vorstellung und stand gegen Leipzig nicht einmal im Kader. So bliebe neben Pizarro der gegen RB starke Yuya Osako als Alternative. Die Lieblingsposition des Japaners ist das Sturmzentrum, er könnte entsprechend aufrücken. Alleine: Trainieren kann Osako diese Rolle in den nächsten zehn Tagen nicht mit seinen Teamkollegen, denn der 27-Jährige reist am Montag zur Nationalmannschaft nach Japan.

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