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Stöger deutet an: Pizarro rückt wohl in die Startelf


Es war quasi sein Bewerbungsschreiben, das Claudio Pizarro unter der Woche für das nächste Bundesliga-Spiel des 1. FC Köln abgab. Die klare Ansage, fit zu sein – und das vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Klub Werder Bremen. Der 39-Jährige dürfte tatsächlich in die Startformation rücken.

Köln – „In der Länderspielpause habe ich sehr viel trainiert, es war wie eine kleine Vorbereitung für mich“, hatte Pizarro gesagt und weitertrainiert, während seine Teamkollegen nach Borisov fuhren und sich die nächste Niederlage abholten. „Jetzt wäre es für mich kein Problem mehr, von Beginn an zu spielen. Ich bin fit.“

Alle Hoffnungen ruhen auf Pizarro

Claudio Pizarro will gegen Bremen unbedingt von Beginn an dabei sein. Kein Wunder, bei seiner jahrelangen Vergangenheit an der Weser. Kein Wunder aber auch, weil der Peruaner genau spürt, was dem Effzeh gerade fehlt: ein Torjäger, der im Strafraum die Chancen nutzt, die sich die Geissböcke in den vergangenen Spielen ja immerhin erarbeitet, aber eben nicht verwertet hatten. Pizarro wäre so ein Stürmer, ein Knipser, eben ein solcher Angreifer, der dem Effzeh seit dem Abgang von Anthony Modeste fehlt.

Die mangelnde Spritzigkeit eines in die Jahre gekommenen Fußballers? Geschenkt. Die fehlende Ausdauer, um 90 Minuten auch gegen den Ball zu arbeiten? Zweitrangig. Schließlich hatte auch Modeste sich in den letzten Jahren defensiv vornehmlich zurückgehalten, um seine Körner für den Weg nach vorne aufzubewahren. Nun könnte Pizarro gegen Bremen seine Chance bekommen, und er dürfte gut damit klar kommen, dass alle Hoffnungen auf ihm ruhen würden.

Die Wahrscheinlichkeit ist da, dass er von Beginn an spielt

Das ließ jedenfalls Peter Stöger am Freitag durchklingen. „In einer Phase, in der wir jetzt stecken, ist alles möglich“, sagte der FC-Coach mit Blick auf einen Startelfeinsatz des Neuzuganges. „Claudio ist ein Spieler mit großer Erfahrung, der schon ganz andere Stresssituationen durchlebt hat. Er könnte wahrscheinlich recht entspannt in ein solches Spiel gehen.“Also genau mit der Ruhe und Sicherheit in die eigenen Fähigkeiten, die den anderen FC-Stürmern gerade abgeht. „Wir haben ihn auch dafür geholt, dass er die Kugel reinmacht“, sagte Stöger. „Das würde uns gut tun. Die Wahrscheinlichkeit ist also da, dass er von Beginn an spielt.“ Und sie dürfte mit Blick auf die Wichtigkeit des Spiels am Sonntag sehr hoch sein.

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