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Wehrle: Alle Spielerverträge gelten für die Zweite Liga

Der 1. FC Köln kommt nicht drum herum, sich intensiv mit den Planungen für die Zweite Liga zu befassen. Der Tabellenletzte der Bundesliga muss bis März 2018 die Lizenzunterlagen für die Bundesliga und das Unterhaus bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) einreichen. Da trifft es sich gut, dass der FC wenigstens in einer Frage Sicherheit hat.

Köln – Alle Spieler der Profi-Mannschaft besitzen gültige Verträge für die Zweite Liga. Das hat Geschäftsführer Alexander Wehrle dem „kicker“ bestätigt. Von Timo Horn bis Jonas Hector, von Leonardo Bittencourt bis Marcel Risse – kein einziger Profi könnte die Geissböcke demnach im Falle eines Abstiegs ablösefrei verlassen.

Fixe Ablösesummen, aber Planungssicherheit

Ein wichtiger Umstand, schließlich bedeutet dies für den Effzeh, dass einige Spieler hohe Ablösesummen generieren könnten, sollte der FC tatsächlich den Gang in die Zweite Liga antreten. Zwar haben sich wohl einige der Leistungsträger bei ihren Vertragsverlängerungen in den letzten zwei Jahren fixe Transfersummen für einen Abstiegsfall zusichern lassen. Doch selbst diese dürften sich in Höhen bewegen, die den Geissböcken weiterhelfen würden, einen aufstiegsfähigen Kader im Unterhaus auf die Beine zu stellen, um den sofortigen Wiederaufstieg in Angriff zu nehmen. Gleichzeitig hätte der FC bei allen anderen Spielern ohne Ausstiegsklauseln das Heft des Handelns selbst in der Hand.

Gleichzeitig ist aber auch klar, dass einige Verkäufe die großen Einbußen abfedern würden, die der FC hinnehmen müsste. Der Jahresumsatz in der Zweiten Liga würde um circa 50 Prozent in dieser Saison rund 150 Millionen Euro auf rund 75 Millionen Euro zurückgehen. Zwar würde sich die Stadionmiete deutlich reduzieren, allerdings träfe dies auch auf alle großen Sponsorenverträge zu. Die Zuschauerzahlen dürften zwar weitgehend konstant bleiben, doch der größte Verlust würde den Effzeh im Bereich der TV-Gelder treffen, wo man sich in den letzten Jahren erst wieder mühselig nach oben gearbeitet hatte. Neben dem angehäuften Eigenkapital von 20 Millionen Euro wären einige Ablösesummen das Auffangbecken, um im nächsten Jahr zumindest finanziell das Zweitliga-Topteam zu stellen. Noch ist das alles Theorie, doch für Alexander Wehrle im Lizenzierungsverfahren eine sehr realitätsnahe Zukunftsprognose.

7 Kommentare
  1. Klaus Thelen
    Klaus Thelen says:

    Mittlerweile verspüre ich auch die Lust am Untergang. Während alle übrigen Abstiegskandidaten erstmals den Trainer rausschmeissen, behalten wir ihn natürlich bis in die 2. Liga. Schließlich haben wir uns doch alle lieb. Aber wie könnte man auch einen Trainer davon abhalten, weiteres Ungemach zu vollbringen, wo dieser Mensch wirklich einen Lehmann, einen Osaka, einen Jojic für bundesligastauglich hält. Nein, soviel Sachverstand muss man halten.
    In diesem Sinne freue ich mich auf das nächste Jahr.
    TT Targa

  2. OlliW
    OlliW says:

    Hm…also wäre es besser, den Trainer, dem alle Spieler und die vereinsführung und sehr serh viele Fans vertrauen als blinden Aktionismus und dem Werder-Beispiel folgend zu entlasssen, dann aus dem kopflosen Haufen die angeblich nicht bundesligatauglichen Spieler nicht mehr aufzustellen, sondern stattdessen……ähm….Moment, ich bau mir gerade ein paar ;-) Merkste selber? ;-)

    Es GEHT gerade nicht anders! Dazu eine sehr guter Kommentar bzw. gute Analyse:
    http://www.effzeh.com/lehmanns-bedeutung-fuer-den-1-fc-koeln-die-konstante-im-sechser-raum/

  3. E Levve lang
    E Levve lang says:

    So ein Schwachsinn,
    wenn die Spieler nicht Bundesliga tauglich sind, stellt sich die Frage warum wir vorher nie auf einem Abstiegsplatz waren und es letzte Saison bis Europa geschafft haben. Die Mannschaft ist dieselbe geblieben und der Trainer auch!!!

  4. Geisbock514
    Geisbock514 says:

    Hör mal lieber Klaus und dein Sachverstand, habe keine Lust auf Hamburger, Bremer etc. Trainer Aktionen.
    Da schau ich lieber nach Freiburg, auch wenn dass mal wieder für ein Jahr in der zweiten Liga sein kann.
    Aber nen Fc Fan raushängen lassen und in der positiven Zeit sich in die erste Reihe zu stellen und FC zu schreien, so wie du wahrscheinlich, is fürn Popo. Man muss auch mal ein bisschen in scheiß Zeiten zu seinem Verein halten.
    Aber wahrscheinlich bis du eine Pille.

  5. Klaus Thelen
    Klaus Thelen says:

    Aber ich wollte doch nur mal wissen, wie viele der 250 T Fc Fans die von mir genannten Herren für bundesligastauglich halten. Immerhin waren es 4. In Worten: Vier. Und lieber Olli, was von einem 6 er in der Bundesliga erwartet werden kann, da würde ich an Deiner Stelle lieber mal woanders gucken als bei effzeh.com.
    TT Targa

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