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Teure Geldstrafe und ein Fan-Ausschluss auf Bewährung

Sechs Wochen nach dem Europa-League-Spiel des 1. FC Köln beim FC Arsenal hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) ihr Urteil gesprochen. Der Effzeh muss 60.000 Euro Strafe zahlen, für Schäden aufkommen und darf sich zwei Jahre lang von Fan-Seite nichts mehr zu schulden kommen lassen.

Köln – Insgeheim hatte der 1. FC Köln sogar befürchtet, einen Teilausschluss für ein Heimspiel hinnehmen zu müssen. Doch das bleibt den Geissböcken erspart. Die UEFA, bekannt für unberechenbare und harte Strafen bei Fan-Vergehen, belegte den FC mit Geldstrafen und einem Ausschluss auf Bewährung.

Gästeblocksperre auf Bewährung

Die Disziplinarkommission der UEFA legte eine Geldstrafe in Höhe von 60.000 Euro fest. Zudem muss der Tabellenletzte der Bundesliga und der Europa-League-Gruppe H für die Schäden aufkommen, die auf dem Stadiongelände des FC Arsenal verursacht worden waren. Unter anderem hatte es Sachbeschädigungen innerhalb des Gästeblocks gegeben, nachdem über 10.000 FC-Fans zum ersten europäischen Auswärtsspiel der Geissböcke in 25 Jahren nach London gereist waren.

Um einen Teilausschluss der Fans kommt der 1. FC Köln herum. Doch die Anhänger der Geissböcke dürfen sich in den kommenden zwei Jahren keine weiteren Verfehlungen mehr leisten. Die UEFA-Disziplinarkommission setzte eine Gästeblocksperre in einem Europacup-Auswärtsspiel für zwei Jahre zur Bewährung aus.

3 Kommentare
  1. Franz-Josef Pesch says:

    ich finde die Höhe der Geldstrafe ok. Wie oft hat der FC schon für diesen Wahnsinn bezahlt und wird und wird nicht schlauer. Ist den niemand beim FC in der Lage ein Konzept zu entwickeln das diese Leute keinen Zutritt mehr ins Stadion bekommen. Andere Bundesligavereine haben dieses Problem im Griff. Die nächste Strafe wird wohl bald wieder folgen….warten wirs ab !!

    • Geisbock514 says:

      was is das denn fürn scheiß?
      Wo her weist du denn Bescheid welche Höhe in Ordnung ist.
      Diese Geldstrafe für einige Vollpfosten ist wegen London verhängt worden. Was hat das mit den FC und was hat das mit dem Zutritt ins Stadion zu tun? „Andere Bulivereine haben das Problem nicht“… klar, welcher den, Hoffenheim und ein weiterer fällt mich nicht ein.
      Bei über 100tausend Mitgliedern und weit mehr „Fans“, gibt es leider noch genügend Hohlköpfe, die meinen Fans zu sein.
      Das hat nichts mit dem FC zu tun, wenn ein paar Vollidioten meinen, wie in Leverkusen, eine Tür aufzubrechen und zwei Ordnern ins Gesicht zu treten,
      die die daneben standen, hätten mal Courage zeigen sollen.
      Also, bitte nicht den FC und diese Vollpfosten in einem Zusammenhang nennen.

      • Michael H says:

        Also bitte… würde der Verein – und die Liga – härter durchgreifen, würden solche Deppen zumindest nicht mehr in deutsche Stadien kommen.

        Aber, nein, nach wie vor ist man sehr vorsichtig wenn es um Stadionverbote geht. Personalisierte Eintrittskarten sind auch noch kein Standard. Dabei ist es weder rechtlich noch organisatorisch ein Problem, Besucher nur mit Perso/Reisepass in die Stadien (und Blöcke) zu lassen…

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