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Baustelle rechter Flügel: Probleme vorne und hinten


Eine ehrliche Zustandsbeschreibung des 1. FC Köln fällt dieser Tage wenig vorteilhaft aus: Der Kader gleicht einer Großbaustelle. Das liegt einerseits am üppig gefüllten Lazarett, andererseits an der Formschwäche vieler Spieler. Gerade die rechte Seite liegt fast komplett brach.

Köln – Marcel Risse fehlt bis ins nächste Jahr. Über seinen Ersatz, Christian Clemens, weiß man dieser Tage wenig. Nur, dass er nicht trainiert. Simon Zoller, die Nummer drei auf dieser Seite, machte zuletzt seine Sache im Sturmzentrum anständig, verspürt mit ziemlicher Sicherheit keine gesteigerte Lust wieder auf den Flügel auszuweichen. Milos Jojic und Yuya Osako hegen bekanntermaßen ebenso eine Aversion gegen diese Position. Und Leonardo Bittencourt, der von links nach rechts wechseln könnte, ist angeschlagen.

Olkowski von Hoffenheim vorgeführt

So gehört jetzt schon Jhon Cordoba zu den Optionen für den rechten Flügel, wobei der Kolumbianer wohl kaum in einem klassischen 4-4-2 im rechten Mittelfeld eingesetzt werden würde. Sollte Peter Stöger auf den Angreifer setzen, dann wohl eher in einem anderen System.

Pawel Olkowski könnte eigentlich auch im rechten Mittelfeld eingesetzt werden. Der Pole sieht sich dort ebenso gerne wie auf der Position des Rechtsverteidigers. Das Problem: Gegen Hoffenheim am letzten Spieltag stellte der 27-Jährige wenig eindrucksvoll unter Beweis, dass er dem Geschehen in der Bundesliga aktuell meilenweit hinterherläuft. Man musste mit Olkowski gegen die Kraichgauer fast schon Mitleid haben, so chancenlos war er gegen die schnellen Offensivleute der TSG.

Sörensen wird im Zentrum gebraucht

Ehe Olkowski wieder ins Team gerückt war, hatte Frederik Sörensen einige Wochen auf der Außenbahn verteidigt. Nach der Verletzung von Dominique Heintz wird der Däne aber wieder im Zentrum benötigt. Allerdings war auch der 25-Jährige nicht frei von Fehlern. Sörensen war immer wieder für Unsicherheiten gut und konnte in dieser Saison bislang kaum überzeugen.

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