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Gutes Omen? FC mit positiver Erinnerung an Mainz


Effzeh hat schon einmal das Ruder herumgerissen

Die Mainzer erwiesen sich im letzten Aufeinandertreffen als dankbarer Gegner für einen besonderen Meilenstein beim 1. FC Köln. Wohl niemand in der Domstadt wird den 20. Mai 2017 vergessen haben, als der Effzeh dank eines 2:0-Erfolges über Mainz das erste Mal seit 25 Jahren in die Europa League einzog. Jonas Hector und Yuya Osako erlösten die Geissböcke vor heimischem Publikum und ließen Müngersdorf erbeben. Diese Erinnerungen sind trotz des sportlichen Totalabsturzes der letzten Wochen noch immer frisch. Gegen Mainz schrieb der FC Vereinsgeschichte – und niemand am Geißbockheim hätte etwas dagegen, wenn ausgerechnet gegen den FSV die Wende gelingen würde.

Cordoba schockte den FC vor zwei Jahren

Dazu passt, dass das Gefühl vor dem Spiel in Mainz Erinnerungen an das Frühjahr 2016 weckt. Am 17. April, einem Sonntag, musste der FC am 30. Spieltag bei den Mainzern ran. Die Konkurrenz war den Geissböcken im Tabellenkeller auf die Pelle gerückt, die Kölner hatten plötzlich nur noch drei Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz 16. Mit einer Niederlage wäre der FC doch noch einmal richtig in den Abstiegskampf gerutscht. Nach 49 Minuten lag der Effzeh, unter anderem durch ein Tor des jetzigen Kölners Jhon Cordoba, mit 0:2 zurück.

Doch dank dreier Treffer von Marcel Risse, Milos Jojic und Anthony Modeste drehten die Kölner das verloren geglaubte Spiel doch noch und nahmen die so wichtigen drei Punkte mit. Es war der entscheidende Schritt zum Klassenerhalt. Zwar wäre dieser nun am Samstag mit einem Sieg noch nicht gemacht. Dennoch würde der erste Sieg in der Saison einer Erlösung für Mannschaft und Fans gleichkommen.

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