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Maroh vor 150. FC-Spiel: Wann verlängert der Routinier?

Seit sechs Pflichtspielen in Folge steht Dominic Maroh wieder in der Startelf des 1. FC Köln. Der Routinier hat der Viererkette wieder zu etwas mehr Stabilität verholfen. Sein Vertrag im Sommer läuft aus. Im Gegensatz zu anderen Spielern gab es noch keine Gespräche über eine Verlängerung. Wie denkt der 30-Jährige über seine Situation?

Köln – Für Dominic Maroh verlief der Saisonstart alles andere als optimal. In den ersten vier Bundesligaspielen kam der erfahrende Innenverteidiger nicht zum Einsatz und wurde beim lange ersehnten ersten Europa-League-Spiel gegen Arsenal London sogar aus dem Kader verbannt. Mittlerweile hat sich der 30-Jährige jedoch zurückgekämpft und ist derzeit ein fester Bestandteil der Kölner Viererkette.

Verständnis für Stögers Entscheidung

Statt sich hängen zu lassen und über den Bankplatz frustriert zu sein, hat Maroh die Situation angenommen. Nach seinem Seuchenjahr in der Vorsaison zeigt sich der Innenverteidiger sogar verständnisvoll: „Ich fand es okay, dass der Trainer Freddy Sörensen und Dominique Heintz vertraut hat, denn die beiden haben es vergangene Saison sehr gut gemacht. Die Kommunikation mit Peter Stöger war immer gut“, erklärte Maroh in einem Interview mit der „Kölnischen Rundschau“.

Sein Ziel vor der Saison sei es gewesen, wieder zu spielen. „Das tue ich jetzt“, sagte Maroh. Seit er wieder gesetzt ist, hat sich die Defensive zumindest teilweise wieder stabilisiert. Zwar würde sich der Slowene selbst nicht als Abwehrchef bezeichnen, dennoch hat seine Stimme auf dem Platz enormes Gewicht. „Als erfahrener Spieler kann ich dem Team Rückhalt geben. Ich bin hinten laut, regle Dinge und die anderen hören auf mich.“ Das war in den vergangenen Trainingseinheiten mehrfach zu vernehmen. Als Stöger die defensive Grundordnung trainieren ließ, war es immer wieder Marohs Stimme, die ertönte, um seine Nebenmänner zu dirigieren.

Weiterlesen: Verlängerung eine Frage des neuen Sportchefs?

2 Kommentare
  1. OlliW
    OlliW says:

    Für mich unbegreiflich, dass da mit zweierlei Maß gemessen wird. Wenn Rausch verlängert wird, warum nicht dann auch Maroh? Gebt dem Jung einen neuen Vertrag. Den kann man auch notfalls für die 2. Liga brauchen! Haben diese Entscheidungen denn nur mit den Beratern zu tun und nur noch untergeordnet mit den sportlichen Leistungen, der Spielstrategie oder der Wichtigkeit für die Mannschaft? Kann da nicht ein Stöger und ein Jakobs und ein Werle und von mir aus ein Tünn sagen, dass da gehandelt werden muss?
    Vielleicht kommt ja was als „Überraschung“ zum letzten Heimspiel, für die gute Weihnachtsstimmung. ;-)

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