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Mit Cordoba und Dreiersturm zum Sieg in Mainz?

Peter Stöger muss experimentieren. Die gewaltigen Verletzungssorgen reißen ein riesiges Loch in den Kader des 1. FC Köln. Zumindest offensiv bringen aber zwei Rückkehrer echte Optionen für das Spiel nach vorne. Wohin also mit Jhon Cordoba und Claudio Pizarro?

Köln – Der neuralgische Punkt im Kaderpuzzle für Peter Stöger ist der rechte Flügel. Marcel Risse und Christian Clemens fehlen bekanntlich. Am einfachsten zu lösen wäre die Aufgabe für den FC-Coach, indem er Simon Zoller oder Yuya Osako ins rechte Mittelfeld beordern würde. Alternativ könnte der Österreicher Leonardo Bittencourt von links nach rechts stellen und Tim Handwerker auf dem linken Flügel bringen.

Cordoba bei seiner Rückkehr als Rechtsaußen?

So könnte der Effzeh weiterhin in einem 4-4-2 agieren, so wie meist in dieser Saison. In der Doppelspitze hätte Stöger dann die Qual der Wahl: Sehrou Guirassy, zuletzt mit zwei Toren in drei Spielen, dürfte gesetzt sein. Osako und Zoller sowie die Rückkehrer Cordoba und Pizarro sind die Optionen. Alle fünf Stürmer fit – das war bislang eine Seltenheit beim FC in dieser Saison. Das könnte sogar noch eine weitere Alternative eröffnen.

Durch die Schwachstelle im rechten Mittelfeld könnte Stöger zu einem System greifen, das er bislang zwar selten, aber effektiv einsetzte. Ein 4-3-3 böte die Möglichkeit, drei Angreifer zu bringen und den rechtzeitig fit gewordenen Leonardo Bittencourt zentral dahinter zu positionieren. Eine Doppel-Sechs würde wie gewohnt vor einer Viererkette absichern. Erste Optionen im Angriff wären dann neben dem gesetzten Guirassy der ehemalige Mainzer Cordoba. Dieser trainierte in der Länderspielpause bereits die Rolle als Rechtsaußen. Zudem würde Osako die spielerische Komponente am besten verkörpern. Pizarro und Zoller stünden als Joker bereit.

Trio schafft es nicht in den Kader

Nur drei Spieler werden mit Sicherheit in Mainz nicht zum Einsatz kommen: Nikolas Nartey, Pawel Olkowski und Joao Queiros schafften es nicht in den Kader für die Partie beim FSV. Sie mussten ebenso daheim bleiben wie die verletzten Hector, Heintz, Höger, Risse und Clemens.

So könnte der Effzeh spielen: Horn – Klünter, Maroh, Sörensen, Rausch – Özcan, Lehmann Bittencourt – Cordoba, Guirassy, Osako

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